Webmonitoring: mehr Kontrolle, mehr Kundenzufriedenheit

Webmonitoring

Infolge der Digitalisierung werden nach und nach Geschäftsprozesse in das Internet verlagert. Insbesondere das Geschäft von Onlinehändlern basiert auf einem umfassenden Zusammenspiel unterschiedlicher Prozesse. Warum es so wichtig ist, diese Prozesse im Auge zu behalten und inwiefern Monitoring-Technologie dabei eine große Hilfe ist, erklärt uns Lusine Khachatryan, CTO bei Monitis, im folgenden Interview.

Warum ist es für Onlinehändler so wichtig, Monitoring-Technologie zu nutzen?

Lusine Khachatryan: „Heutzutage stellt sich kaum die Frage, warum man diese nutzen sollte. Die Frage sollte vielmehr lauten: Warum sollte jemand keine Monitoring-Technologie nutzen? Mit der zunehmenden Verlagerung von Geschäftsprozessen ins Internet steigt das Bedürfnis, diese im Auge zu behalten. Das ist nur logisch. Vor allem für Händler, die ihre Produkte und Dienste über das Internet anbieten. Sie müssen nicht nur dafür sorgen, dass ihre Webseiten, Anwendungen etc. verfügbar sind, sondern auch, dass die Besucher das bestmögliche Nutzererlebnis haben.”

Was sind die Vorteile eines permanenten Webmonitoring-Dienstes?

Lusine Khachatryan: „IT-Experten können potenzielle Schwächen identifizieren. Und zwar bevor diese zu Problemen werden, über die sich Kunden beschweren oder – im schlimmsten Fall – Umsatzeinbußen nach sich ziehen. So gesehen steht Monitoring für Kundenzufriedenheit. Aber diese Technologie kann auch einfach nur Faktoren offenlegen, die den Fluss von Prozessen und Diensten verlangsamen. Monitoring ist ein Muss für jedes Unternehmen, das sich das Internet zunutze macht.”

Rein auf die Zahlen geblickt: Was können Onlinehändler an Kosteneinsparungen und Rentabilität erwarten?

Lusine Khachatryan: „Hier gibt es keine pauschale Antwort, da der Einsatz von Monitoring stark variieren kann. Wenn Sie jedoch als Onlinehändler keine Monitoring-Technologie zum Schutz Ihres Geschäfts einsetzen, können Sie leicht in Situationen geraten, die Sie in den Bankrott treiben können. Es hängt alles davon ab, wie wichtig der zu beobachtende Faktor für Ihr gesamtes Geschäft ist und welche Rolle Performance, Verfügbarkeit und dergleichen dabei spielen. Viele Studien belegen wie der Ausfall von Diensten negative Auswirkungen auf Umsatzwerte haben kann. So fand beispielsweise Google heraus, dass allein 0,5 zusätzliche Sekunden beim Abrufen der Suchergebnisseite 20 Prozent des Traffics kosteten. Analysen von Amazon wiederum stellten fest, dass sie mit 100 Millisekunden Latenz ein Prozent Ihrer Verkäufe einbüßen.”

Ist es technisch aufwendig ein Monitoring aufzusetzen? Wie lange dauert so etwas?

Lusine Khachatryan: „Unsere Technologie ist cloud-basiert. Sie müssen nichts herunterladen oder verwalten. Registrieren Sie sich einfach und Sie können in drei Minuten starten. Sollte ein Kunde dabei jemals auf ein Problem stoßen, helfen ihm unsere Experten gerne.”

Wie funktioniert Monitoring-Technologie?

Lusine Khachatryan: „Sie ist mit einem Aufnahmegerät vergleichbar, das Protokolle von jeder Aktivität erstellt. Falls dabei ein Fehler entdeckt wird, schickt es eine Warnmeldung an den Nutzer.”

Bitte erläutere uns doch, welchen Stellenwert Netzwerk-Monitoring-Technologie beim einzelnen Onlinehändler und in der Branche generell hat.

Lusine Khachatryan: „Beim Monitoring geht es darum, den „Puls“ Ihrer IT zu messen: Wenn Sie ihn nicht messen können, können Sie ihn nicht managen. Deshalb ist Monitoring der Aspekt, der Ihre IT abrundet. Es sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft – und das ist doch das, was den Onlinehandel ausmacht: Produkte werden geliefert, gekauft und schließlich versandt. All das fußt auf Prozessen und Transaktionen, die sehr komplex sein mögen, aber nichtsdestotrotz die Basis für Ihren digitalen Erfolg bilden. Als Händler sollten Sie also alle geschäftskritischen Prozesse im Auge behalten, um sofort eingreifen zu können, wenn etwas Ihre Aufmerksamkeit verlangt oder schief geht.”

 

Webmonitoring_Lusine KhachatryanLusine Khachatryan ist CTO bei Monitis. Sie wurde 1986 im armenischen Yerevan geboren. Nach ihrem Studium der Informatik und Angewandten Mathematik an der Yerevan State University, arbeitete sie als Junior Software Developer bei Lycos Armenien. 2006 wechselte sie zum neu gegründeten Unternehmen Sourcio und arbeitet seitdem für Monitis.

 

Kategorie: Netzwelt
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