Innovative Maßnahmen in Social Media Marketing: WhatsApp als Kommunikationskanal für Ihr Unternehmen nutzen

Damit Ihr Unternehmen langfristig bestehen kann, sollten Sie potentielle Kunden zielgerichtet ansprechen und sich vom Wettbewerb abheben. Sie haben bereits ein Unternehmensprofil auf Facebook, Twitter und Co. und möchten zusätzlich innovativere Marketing-Maßnahmen ergreifen? Dann könnte die Nutzung von WhatsApp als Kommunikationskanal das Richtige für Ihr Unternehmen sein. Wir klären über Möglichkeiten und Risiken auf.

WhatsApp als Marketingtool – das klingt zunächst unkonventionell, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit. Beispielsweise bietet Zalando Style-Beratung per Messenger an und n-tv oder die Stuttgarter Nachrichten verschicken ihre News mit weltweit beliebtesten Dienst für den Nachrichtenaustausch. Dabei liegt das Potential von WhatsApp in der hohen Nutzerzahl: Mit über 35 Millionen geschätzten Usern in Deutschland sind es sogar mehr als auf Facebook.

Außerdem öffnete sich WhatsApp mit den neuen AGB von Ende August diesen Jahres nun dem Werbemarkt: Nachrichten dürfen seitdem kommerzielle Inhalte haben.

Gute Gründe, das Tool auch für Ihr Unternehmen zu nutzen. Vor allem, weil Sie im Moment von dem „First-Move-Effekt“ profitieren und die Chancen gut stehen, dass Ihre Wettbewerber noch auf die klassischen Kommunikationswege setzen. Wir verraten, wie WhatsApp zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen kann.

Welche Möglichkeiten der Nutzung bietet WhatsApp?

Generell ist der Einsatz des Messengers am sinnvollsten, wenn eine mobile Zielgruppe persönlich angesprochen werden soll. Hier können Sie die Vorteile nutzen, die WhatsApp mit sich bringt: Es geht nicht primär um Massenkommunikation oder darum, Kunden von der eigenen Marke zu überzeugen, indem sie mit Slogans und Werbeinhalten gefüttert werden. Stattdessen ist der Messenger für die individuelle Kommunikation im Kundendienst oder der Beratung und für die Aussendung von Newslettern oder Push-up-Benachrichtigungen geeignet. Es können Videos, Bilder, Texte und Links versendet werden.

Für die Umsetzung von Newslettern und Push-Benachrichtigung ist vor allem die Broadcast-Funktion interessant. Sie ermöglicht es, eine Liste von bist du 256 Kontakten anzulegen, an die gleichzeitig Nachrichten verschickt werden können. Noch einfacher geht es mit Tools wie WhatsBroadcast, die auf den kommerziellen Gebrauch von WhatsApp ausgerichtet sind und komplizierte, händisch durchzuführende Vorgänge (wie das Anlegen und Verwalten von Broadcastlisten) vereinfachen.

Probleme des Messenger-Marketings

Im Moment wird WhatsApp vorrangig für den privaten Gebrauch genutzt: Für viele Deutsche ist die Vorstellung, dass ein Unternehmens via WhatsApp Kontakt aufnimmt, befremdlich. Wer hier seine Zielgruppe mit zu vielen oder den falschen Inhalten versorgt, verliert und riskiert, geblockt zu werden. Deswegen sollten nur wenige, kurze Nachrichten versendet werden, die für die Leser echten Mehrwert bieten.

Außerdem müssen Nutzer unbedingt ihre Einwilligung zur Kontaktierung über den Messenger geben, sonst drohen rechtliche Konsequenzen. Am besten sollte die Registration per Double-Opt-In erfolgen. Dabei gibt ein Kunde seine Handynummer an, speichert den Kontakt des Unternehmens ein und bestätigt den Beginn der Konversation, indem er ein festgelegtes Startwort sendet.

Auch wenn sich die kommerzielle Nutzung noch nicht etabliert hat: Durch die Öffnung WhatsApps für den Werbemarkt und der Entstehung von Hilfe-Tools hat der Messenger inzwischen wirkliches Marketing-Potential.

Und das auch für KMUs – hier finden Sie ein Beispiel für die gelungene Adaptierung von WhatsApp in einem kleineren Unternehmen. Geben Sie dem innovativen Marketing-Tool auch eine Chance?

Kategorie: Netzwelt
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