Welches soziale Netzwerk passt zu Ihrem Unternehmen?

Soziale Netzwerke – kaum jemand ist nicht mindestens in einem der bekannten Plattformen angemeldet. Das beliebteste Netzwerk ist schon seit Jahren mit Abstand Facebook: Rund 28 Millionen Deutsche nutzen es regelmäßig. Genau das machen sich viele große Unternehmen und Marken zu Nutze und planen soziale Netzwerke fest in ihre Marketing- und Werbemaßnahmen ein. Richtig eingesetzt können Facebook und Co.  aber auch für kleine und mittelständische Unternehmer eine wirksame Werbemaßnahme sein.

In den Blogbeiträgen der vergangenen Wochen haben wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um Social Media erklärt und Ihnen die Do´s und Dont´s für erfolgreiches Social Media Marketing näher gebracht. Wenn Sie sich aber noch nicht ganz sicher sind, welcher Kanal für Ihr Unternehmen geeignet ist, haben wir hier eine kleine Hilfe für Sie.

Facebook

Der Klassiker unter den sozialen Netzwerken. Facebook eignet sich für fast jedes Unternehmen, das bereit ist, regelmäßig etwas Zeit in das Verfassen und Veröffentlichen von neuen Beiträgen zu stecken. Da hier Menschen fast jeder Altersgruppe, unterschiedlicher Bildungsniveaus und Interessengebiete vertreten sind, beschränkt sich Facebook auf keine bestimmte Zielgruppe. Bilder, Texte, aber auch Videos und Verlinkungen zu externen Artikeln können hier ganz einfach gepostet werden. Achten Sie bei nicht selbst erstelltem Content aber immer auf das Urheberrecht.

Twitter

Twitter und Facebook ähneln sich in vielen Punkten, die Zielgruppe und die Themen sind jedoch definierter. Der durchschnittliche Twitter-User ist Ende 20 und sehr internetaffin. Zu seinen Lieblingsthemen zählt alles unter dem Oberbegriff Medien. IT, Social Media, Musik und TV machen thematisch also knapp 50% aller in Deutschland gesendeten Tweets aus. Außerdem lebt Twitter von der Kurzlebigkeit der Inhalte. Hier geht es eher darum, schnell kurze und aktuelle News zu veröffentlichen und diese mit Hashtags zu kategorisieren. Machen Sie sich vorher bewusst, inwieweit Ihre Themen und Zielgruppe mit denen von Twitter übereinstimmen, bevor Sie einen Account erstellen.

LinkedIn/XING

Diese beiden Netzwerke eignen sich hervorragend zum Pflegen geschäftlicher Kontakte, denn hier steht das Vernetzen mit Kunden, Kollegen oder auch anderen Unternehmern ganz klar im Vordergrund. Bei LinkedIn und XING geht es hauptsächlich darum, neue Mitarbeiter oder auch strategische Partner zu finden und sich selbst als Person oder Unternehmen zu präsentieren. Aktuell sind hier allerdings eher die administrativen und kaufmännischen Branchen vertreten. Handwerkliche Unternehmen bilden noch die Minderheit.

YouTube

Die Videoplattform eignet sich für alle, die sehenswerten Bewegtbild-Content produzieren können, der den Zuschauern  einen Mehrwert bietet. Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion, verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des eigenen Produktes oder auch ein kurzer Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter – wichtig ist, dass es interessant und spannend bleibt. Allerdings ist auch zu bedenken, dass das Produzieren solcher Videos sehr zeitaufwendig ist und einige Vorkenntnisse benötigt – schließlich möchten Sie sich sympathisch, kompetent und professionell präsentieren. Mit dem Aufnehmen allein ist es nicht getan. Die Planung vorweg und das Schneiden und Bearbeiten im Anschluss nehmen häufig die meiste Zeit in Anspruch und erfordern einen gewissen Grad an Know-how.

Pinterest/Instagram

Es gibt bestimmte Branchen, die von Bildern und Fotos leben. Hierzu zählt beispielsweise alles rund um die Themen Wohnen und Einrichten, Mode oder auch Essen und Trinken, da man hier mit Fotos viel mehr zeigen und präsentieren kann, als ausschließlich mit Texten. Die Plattformen Instagram und Pinterest bieten sich hierfür besonders an, da sie unter den Bilder-Netzwerken die bekanntesten und reichweitenstärksten sind. Aber auch hier gilt wie bei YouTube: die Bilder sollten einen Mehrwert schaffen. Neue Designs oder Farben, hübsch gestaltete Deko-Arrangements oder die perfekte Torte – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bevor Sie sich für ein oder mehrere soziale Netzwerke entscheiden, gibt es also einiges zu bedenken. Grundsätzlich gilt: Werden Sie erst dann aktiv, wenn die Planung abgeschlossen ist. Machen Sie sich dafür Gedanken über Ihre genaue Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten, Ihren Content, den Zeitaufwand, den Sie investieren wollen und was Sie mit Ihren Accounts erreichen wollen. Bedenken Sie auch, wie Sie Ihre Social-Media-Aktivitäten passend in Ihre übrige Marketing-Strategie einbinden können, bevor Sie sich auf einen Kanal festlegen.

In unseren Tipps (Teil 1 & Teil 2 unserer Serie) für den Umgang mit sozialen Netzwerken erfahren Sie, was es sonst noch alles zu beachten gilt und wie Sie Social Media  für  Ihr Unternehmen einsetzen können. Wenn sie allerdings noch nicht sicher im Umgang mit den Begrifflichkeiten sozialer Netzwerke sind, können Sie sich das kleine ABC der Social-Media-Begriffe ansehen.

 

Bild: Shutterstock

Kategorie: E-Business
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