Staufrei dank Smartphone

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Egal, ob vor dem täglichen Weg zur Arbeit oder vor dem Start in den Urlaub ist – viele Autofahrer erkundigen sich vor der Abreise über die Route, mögliche Baustellen und Stau-Informationen, um eine möglichst stressfreie Fahrt zu haben. Bei vielen Fragen steht ihnen dabei ihr Smartphone zur Seite, sei es als Navi oder mithilfe von Pushnachrichten oder Apps, die vor Stau warnen. Hier gibt’s mehr Infos zum Thema.

Vor einer Autofahrt informiert sich laut aktueller Befragung des Branchenverbands Bitkom jeder sechste Deutsche per Smartphone oder Tablet über mögliche Staus auf der Strecke. Rund ein Viertel bezieht Stauinformationen generell, ob vor oder während der Fahrt, über das Internet. Neben dem Radio scheint das Smartphone somit mehr und mehr zum entsprechenden Informationslieferanten über aktuelle Verkehrsinformationen und zuverlässigem Reisebegleiter zu werden. Auch klassische Navigationsgeräte werden weniger benötigt, kann man doch über das Smartphone navigieren.

Anti-Stau-Apps

Screenshot_2016-08-19-14-52-55 Ein Klassiker unter den Verkehrs- und Navigationsapps ist „Google Maps”. Die App ist kostenlos und auf den meisten Smartphones bereits vorinstalliert. Ansonsten gibt es sie hier für Android-Smartphones und hier für iPhones. Neben der normalen Navigation wird die Verkehrslage der Strecke in Echtzeit überprüft und Staus, Unfälle oder Straßensperren können automatisch umfahren werden.

Screenshot_2016-08-19-15-41-32Noch spezialisierter auf Staus ist die App „StauMobil” für Android und iOS. Mit der App lässt sich die Reiseroute sehr gut planen und dem aktuellen Verkehrsaufkommen anpassen. Der Standortdienst informiert Fahrer automatisch über mögliche Hindernisse und Gefahren und lenkt sie auf alternative Routen. Die App bietet außerdem eine Suchfunktion nach Autobahnen, Bundesstraßen oder nach Bundesländern sortiert. Anhand von Daten wie Wochenendverkehr, Ferienterminen, Dauerbaustellen oder Großveranstaltungen wird zudem eine Verkehrsprognose für die nächsten Stunden zur Verfügung gestellt.

 

Generell gilt: Bitte darauf verzichten, während der Fahrt Informationen über das Smartphone abzurufen, sondern sich vorher informieren und während der Fahrt das Navigieren dem Beifahrer überlassen oder anhalten.

Tipp: Um die Fahrt für alle Beifahrer noch angenehmer zu machen, ist ein mobiler WLAN-Router eine tolle Sache. Nicht-Fahrer können so während der Fahrt über WLAN zum Beispiel einen Film streamen. Mehr Infos dazu gibt’s in diesem Beitrag.

2 Kommentare2
  1. 19. Oktober 2016 um 17:11 |

    Kleine Einschränkung: die Verkehrslage bestätigt auch nicht zwangsweise, dass man da schnell unterwegs ist, sondern zeigt eher an, ob auf der Strecke Hindernisse sind, durch die man langsamer unterwegs ist. Auch werden in das Kartenmaterial von Google Maps nur dann Straßensperrungen eingearbeitet, wenn diese Sperrungen länger als 6 Monate andauern.

    Diese Kombination von Umständen kann einem also Strecken als „die schnellste” vorschlagen, auf der man gar nicht fahren kann und die mit Umleitung „langsamer” sind als eine alternative Strecke.

    Warum ist das so: die Karte von Google Maps sieht einfach eine Straße, mit der die kürzeste Strecke möglich und auf der lt. Verkehrslage keiner langsam unterwegs ist. Dass auf dieser Strecke mittendrin eine Umleitung zu fahren ist, „weiss” die App aber nicht. Und nur, weil auf der Straße keiner unterwegs ist, muss diese ja nicht unpassierbar sein…

  2. 8. November 2016 um 10:45 |

    @Anders Henke
    Schöne Problembeschreibung – ist dann aber eher die Ausnahme. Ich denke die Städte und Kommunen müssten solche Baustellenvorhaben zentral an einen Server übermitteln, auf den die Bevölkerung kostenlos zugreifen kann.
    Die Funktion mit der „Stauanzeige” finde ich persönlich sehr hilfreich, zumal diese sich auch sehr einfach über die Goolge-API in eigene Projekte einbauen lässt. Der Umstand, das Google als kostenloser Anbieter für eine, sich stets optimierende, Navigationssoftware ist, bleibe ich der Navigationsapp treu. Denken wir mal an die alten TomTom-Navigationsgeräte… ziemlich teuer und kein besonders großer Funktionsumfang.

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