5 Tipps für die Selbstständigkeit

Flexible Arbeitszeiten, räumlich ungebunden sein und kein Chef, der einem im Nacken sitzt: so stellen sich viele Menschen das Leben als Freiberufler oder Selbstständiger vor. Einer Studie zufolge steht mehr als die Hälfte der Deutschen der Selbstständigkeit durchaus positiv gegenüber. 2012 gab es zeitweise sogar mehr Einzelunternehmer als Betriebe, in denen Mitarbeiter angestellt waren. Selbstständige und Freiberufler gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen, vom Handwerker bis zum freischaffenden Künstler ist alles vertreten. Einige wichtige Tipps für die Arbeit „von zuhause“ haben wir zusammengefasst.

1&1 Notebook-Flat1. Investieren Sie in eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung. Auch wer seinen Arbeitsplatz zuhause hat, sollte für Kunden gut erreichbar sein. Über das Internet verschicken Sie Angebote an potenzielle Kunden, suchen nach Inspirationen oder vernetzen sich mit Geschäftspartnern. Auch unterwegs ist die gute Verbindung wichtig – Tarife für mobiles Surfen sind daher eine gute Option für diejenigen, die viel von unterwegs arbeiten.

2. Entwerfen Sie eine Webseite. Auch wenn Sie in einem Bereich arbeiten, der mit dem Internet wenig zu tun hat, sollten Sie im Netz präsent sein. Potenzielle Kunden informieren sich auf der Webseite eines Unternehmens über Produkte und Leistungen. Häufig gilt: Wer im Internet nicht existiert, der existiert gar nicht. Haben Sie noch keine Erfahrung mit Webseiten, bieten Komplettpakete wie die 1&1 Do-It-Yourself Homepage eine gute Einstiegsmöglichkeit.

3. Machen Sie sich mit den Rechten und Pflichten für Selbstständige vertraut. Wer sich nicht in einem Angestelltenverhältnis befindet, wird von Finanzamt, Krankenkasse & Co. anders behandelt als feste Mitarbeiter eines Betriebes. Gerade beim Thema Steuern ist es unter Umständen sinnvoller, einen guten Steuerberater zu beauftragen, als die Steuererklärung alleine zu machen und dabei grobe Schnitzer zu riskieren.

4. Setzen Sie Grenzen. Ein oft zitierter Witz unter Selbstständigen ist der Spruch: „Ich bin selbstständig, das heißt ich arbeite selbst. Und ständig.“ Achten Sie darauf, eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen. Haben Sie ausreichend Platz, sollten Sie etwa ein eigenes Arbeitszimmer einrichten, das lediglich Ihrem Job vorbehalten ist. Ist Ihre Wohnung dafür nicht ausgelegt, können Sie beispielsweise eine Arbeitsecke im Wohnzimmer schaffen. Achten Sie dabei darauf, dass diese nicht immer in Ihrem Blickfeld ist – so können Sie nach getaner Arbeit besser abschalten. Wenn auch das keine Option für Sie ist, können Sie auf sogenannte Coworking-Spaces ausweichen.

5. Machen Sie sich bekannt. Über 1&1 Branchenbuchservicesoziale Netzwerke oder Online-Branchenverzeichnisse werden Sie bei potenziellen Kunden schneller bekannt. Aber auch der persönliche Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern ist nicht zu unterschätzen. Besuchen Sie deshalb für Ihre Branchen relevante Events wie Messen und Kongresse. Über Business-Plattformen wie Xing oder LinkedIn finden Sie außerdem Gruppen, in denen Sie sich mit anderen Selbstständigen austauschen können. Häufig finden auch gruppeninterne Treffen statt, bei denen Sie neue Kontakte knüpfen können.

Kategorie: Netzkultur
3 Kommentare3
  1. 16. Dezember 2013 um 10:03 |

    Ja der persönliche Kontakt ist immer noch das was am meisten zählt finde ich.
    Und schneller Verbindungen sind sowieso wichtig vorallem wenn man viel Daten traffic hat.

  2. 18. Dezember 2013 um 14:32 |

    Hallo Ingrid,
    ein schönen Artikel hast du verfasst der eigentlich das wichtigste eines selbständigen Unternehmers aufzeigt. Ich hätte noch einen kleinen Tipp mit dem ich mich die letzten Tage beschäftigt habe. Du hast ja auch soziale Netzwerke genannt, die wichtig wären. Also neben Facebook ist es auch wichtig sich einen Account bei Google+ zu erstellen, Google+ ist zwar nicht so groß und beliebt wie Facebook aber der Vorteil ist mir jetzt aufgefallen!

    Sobald man einen Google+ Account für sein Unternehmen erstellt hat, ist es möglich diesen Accout mit seiner Website zu „verknüpfen” bei Google wird das „Authorship” genannt. Der Vorteil davon ist, wenn die eigene Website bei Google keinen guten Stellenwert hat, hat dafür der eigene Google+ Account einen guten Stellenwert! Natürlich sollte der auch die „Suchbegriffe” beinhalten, nach denen potenzielle Kunden suchen. Da ist eine Keyword Recherche bei Google unabdingbar.

    Soviel dazu und liebe Grüße aus dem Breisgau

  3. 30. Januar 2014 um 13:30 |

    Wenn man allein arbeitet, sollte man auch in Erwägung ziehen, ein ERP-System zu nutzen, um die Arbeitsprozesse zu optimieren. Zum Beispiel als Händler oder Produzent. Dabei gibt es Freeware oder professionelle wie asm.erp. Auch bei der Buchhaltung gibt es Freeware, die einem schon das Leben erleichtern kann. Einfach mal googeln, was einen Mehrwert bringt.

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