Achiv für Dezember 2013

Wie Sie Shop-Einstellungen zur effektiven Kundenbindung nutzen

Welche Option ist im Drop-down-Menü vorausgewählt? Welcher Beispielbegriff steht im unausgefüllten Suchfeld? Welche Bezahlvariante ist im Checkout vorgeschlagen und wie aufwändig ist es, sie zu ändern? Kaum ein Shop-Designer macht sich Gedanken um die Standardeinstellungen, die sogenannten „default values“. Er sollte dringend damit anfangen.

Eine der besten viralen Marketing-Aktionen der vergangenen Jahre war kein witziges Video, kein Flash-Mob auf dem Flughafen und keine Guerilla-Streetart, sie war eine Signatur – eine Standardsignatur. Die Software-Designer hatten das Signaturenfeld einfach nicht leer gelassen, wie so viele andere vor ihnen. Sie hatten eine kleine Botschaft in die Signatur des E-Mail-Clients geschrieben: „Sent from my iPhone“.

Die Signatur ist zwar leicht zu verändern, doch die allermeisten Nutzer machen davon keinen Gebrauch. Manche ändern sie nicht, weil sie es cool finden, sich als Besitzer eines iPhone zu erkennen zu geben. Manche ändern sie nicht, weil sie die Einstellungen dafür nicht finden. Aber die allermeisten ändern sie nicht, weil sie schlicht zu faul sind. Eine E-Mail-Signatur ist nichts, worüber man sich einen Kopf macht. Man geht den Weg des geringsten Widerstands und akzeptiert die Standardeinstellung so, wie sie ist.

Die Unzulänglichkeit der Entscheidung

Das Phänomen der Entscheidungsaversion ist bei den Psychologen schon lange bekannt. Das  menschliche Gehirn sucht grundsätzlich nach Entlastung, und die findet es durch Abkürzungen (Metaphern, Assoziationen) oder zum Beispiel durch das Weglassen von Entscheidungen. Handlungen, die „in Fleisch und Blut“ übergegangen sind, wie beispielsweise der Schaltvorgang beim Autofahren, verlangen keine kognitiven Prozesse mehr vom Nutzer und werden daher als weniger anstrengend wahrgenommen. Dinge, die man „immer so“ gemacht hat, bleiben auch so. Die Psychologen sprechen vom „Bias des Status Quo“, also einer Art natürlicher Abweichung von rationalen Entscheidungen, begründet durch die Haltekräfte der Trägheit.

Und diese Verzerrung betrifft keineswegs nur banale Entscheidungen. Eine Studie zeigt, dass die Bereitschaft zur Organspende in kulturell vergleichbaren Ländern wie zum Beispiel Deutschland, Holland und Belgien signifikant unterschiedlich ausfällt. Den wichtigsten Grund dafür vermuten die Forscher im Registrierungsformular. Während Deutschland mit einem Opt-in-Format (Ich will spenden!) nur 12 Prozent Beteiligungsquote erreicht, kommt das benachbarte Belgien mit einem Opt-out-Format, bei dem die Bereitschaft zur Organspende ausdrücklich verneint werden muss, auf satte 98 Prozent bei der Beteiligungsquote.

Softwareentwickler Brett Welch sieht einen Gutteil des Erfolgs von Apple-Software in der Beachtung genau dieses Phänomens begründet. „Apple macht einen guten Job dabei, gute Standardeinstellungen für die User vorzugeben. Leider opfern sie auf diesem Altar häufig die Konfigurierbarkeit.“

Hang zur Routine und andere Motivatoren

Als einer der prominentesten Forscher dieses Fachgebiets seziert der Israeli Dan Ariely (Professor der Psychologie und Verhaltensökonomik an der Duke University) Woche für Woche Entscheidungsdilemmata. Neben dem oben beschriebenen Hang zur Routine kommen auch andere Motivatoren zum Tragen. So fehlt vielen Nutzern in der Entscheidungssituation schlicht das nötige Know-how für eine rationale Entscheidung, weshalb sie sich häufiger für vermeintlich sichere Mittelwerte entscheiden, oder sie orientieren sich an Empfehlungen vermeintlicher Experten. Befragt man die Nutzer hinterher, ist ihnen diese Entscheidungsgrundlage überhaupt nicht bewusst. Sie versuchen, ihr Verhalten nachträglich zu rationalisieren. Lediglich empirische Vergleichstests bringen die Erkenntnisse dann ans Tageslicht.

Vor Entscheidungen drücken

Eine dritte Variante, die dazu führt, dass sich User vor Entscheidungen „drücken“, ist eine unzureichende sinnliche Wahrnehmung. Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Experimente, die zeigen, dass die optische Wahrnehmung extrem vom Kontext abhängt. Die wahrgenommene Helligkeit eines gelben Quadrats steigt, wenn sie von anderen dunklen Quadraten umgeben ist, sie sinkt, wenn die Umgebung sehr hell ist. Erst wenn man die beiden Quadrate nebeneinander legt, sieht man, dass die Farben identisch sind. Ein Kreis, der von anderen kleinen Kreisen umgeben ist, wirkt kleiner als der gleiche Kreis, der mit anderen, noch kleineren Kreisen gefüllt ist.

In seinem lesenswerten Blog beschreibt Ariely solche und ähnliche Experimente für fast jede Lebenslage und für jede Sinneswahrnehmung. So zitiert er ein kleines und wenig repräsentatives Experiment, bei dem den Probanden vorgegaukelt wurde, dass sich in einer von zwei Tassen ein sündhaft teurer neuer Kaffee von Starbucks befindet. Tatsächlich waren beide Tassen mit identischer Flüssigkeit gefüllt, aber die Probanden erfanden allerlei Begründungen, warum eine Tasse besser schmeckt als die andere (siehe dazu auch das Video unter Webcode YH573Y auf webselling-online.de).

 

  • Zur Fortsetzung (Teil 2 am 26.03.2013)
  • Zur Fortsetzung (Teil 3 am 27.03.2013)

 

Foto: iStockPhoto.com

 

webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autor: Frank Puscher

webselling – Geld verdienen im Internet

Die webselling ist Deutschlands führendes Magazin für den Online-Handel. Egal ob es um SEO, Social Media, Logistik, E-Mail-Marketing, Hosting oder Payment geht: Die webselling punktet mit journalistischer Qualität, hohem Praxisnutzen, Glaubwürdigkeit und – nicht zuletzt – Unique Content. Kurz: Wir zeigen Ihnen wie Sie im Internet Geld verdienen!

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Kategorie: E-Business
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Adwords: Mehr Besucher für Ihre Webseite

Bei der Nutzung von Google als Suchmaschine sind Sie Ihnen sicherlich schon ins Auge gefallen: Die kleinen Textanzeigen über den normalen Suchergebnissen und rechts am Seitenrand, die zu den Suchbegriffen passen, die kurz vorher von Ihnen eingegeben wurden. Haben Sie schon einmal daran gedacht, für Ihr eigenes Unternehmen Adwords-Anzeigen zu schalten?

Das so genannte Keyword Advertising über die Werbeform Google Adwords ist die ideale Möglichkeit, zielgerichtet Besucher mit passenden Suchanfragen auf Ihre Internetseite zu locken – und besser noch, Kosten entstehen Ihnen nur, wenn auch wirklich Nutzer auf Ihre Anzeige klicken. Auch die Höhe des Budgets legen Sie selbst fest. Die passenden Keywords dann bringen genau die richtigen Nutzer zu Ihnen bzw. auf Ihre Internetseite  – Google Adwords ist eine erprobte und effektive Möglichkeit, mehr von den richtigen Besuchern auf Ihre Angebote zu leiten und dadurch Kunden zu gewinnen.

Ohne Umwege potenzielle Kunden erreichen

Um eine Anzeige bei Google zu schalten, melden Sie sich zunächst online an, um dann eigene Annoncen anzulegen und dafür geeignete Keywords auszuwählen. Wenn dann Nutzer mit Hilfe der Suchmaschine nach einem Ihrer Schlüsselbegriffe suchen, kann Ihre eigene Anzeige neben oder über den Ergebnissen erscheinen und erreicht damit ohne Umwege potenzielle Kunden, die sich bereits für Ihr Angebot interessieren.

Klickt ein Anwender auf Ihre Anzeige, wird er auf Ihre Website weitergeleitet und kann dort zum Kunden werden oder mehr über Ihr Unternehmen erfahren. Sie selbst können jederzeit exakt kontrollieren, was Sie für Ihr Geld bekommen. Diverse Tools und Auswertungsmodule zeigen Ihnen genau an, welche Kampagnen gut funktionieren und wo es noch Optimierungspotenziale gibt. In der Adwords-Hilfe finden Sie Informationen und Erläuterungen rund um das Keyword Advertising und Tipps für optimale Ergebnisse.

Jederzeit Anpassungen möglich

Google Adwords ist rundum gut durchdacht. Sie können jederzeit alle Aspekte Ihrer Kampagne online anpassen: Budget, Ihre Anzeigentexte, Keywords, die geografische Ausrichtung, Tage und Uhrzeiten für die Anzeigenschaltung und viele weitere Einstellungen werden ganz nach Bedarf angepasst. Sie zahlen nur für Ergebnisse, es fallen nur dann Kosten an, wenn ein Anwender auf Ihre Anzeige klickt und Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Anzeigen nur für Nutzer in einer bestimmten Region, Stadt oder in einem bestimmten Land zu schalten.

Noch ein Vorteil von Adwords: Es gibt keine Mindestausgaben und keine Mindestdauer. Sie könnten beispielsweise mit einem Tagesbudget von 15 Euro und maximalen Kosten von 30 Cent pro Klick auf Ihre Anzeige beginnen und so ohne groés Risiko herausfinden, ob eine Kampagne mit Ihren Keywords überhaupt erfolgversprechend ist.

Aber Achtung: Damit die Investition sich lohnt, sollten Sie unbedingt von Anfang an dafür Sorge tragen, dass Nutzer auf exakt die richtigen Informationen geleitet werden. Statt einer pauschalen Umleitung auf Ihre Website zum Beispiel auf eine so genannte Landingpage, eine eigens zu diesem Zweck erstellte Angebots-Einzelseite mit allen wichtigen Daten und Bestellmöglichkeiten.

Je präziser die Inhalte und Aufmachung der Landingpage gestaltet sind, desto größer Ihre Erfolgsaussichten mit Keyword Advertising.

 

Foto: aihumnoi, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Die perfekte Homepage für Ihren Friseur-Salon (Teil 2)

Schnelle Videos

Mit einem Video auf ihrer Homepage liegen Sie voll im Trend. Mit einem kleinen Film können Sie mehr aussagen als mit 100 Fotos. Das Video sollte jedoch auf keinen Fall als .mpg, .avi oder .mov zum Download angeboten werden. Die Datenmenge eines Videos in diesen Formaten ist in der Regel zu groß ist, um sie auf einer Internetseite zeigen zu können. Heutzutage werden Videos überwiegend im schnellen Flash-Format gezeigt.

Navigation & Buttons

Hier gilt: Weniger kann dabei oft mehr sein! Je mehr Buttons (Unterpunkte) in der Navigation sind, umso mehr einzelne Seiten müssen Sie später mit (sinnvollen) Inhalten füllen.

News

Eine News-Seite als Unterpunkt ist nur sinnvoll, wenn die Inhalte regelmäßig (wenigstens einmal im Monat) aktualisiert werden. Ansonsten lassen Sie diese besser weg.

Kontakt, Wegebeschreibung und Salonadresse

Diese wichtige Information wird oft nicht klar herausgestellt, und es gibt sogar Salon-Homepages, auf denen die (physische) Adresse des Geschäfts vollkommen fehlt. Sinnvoll ist es, die Adresse mit Telefonnummer und E-Mail-Anschrift in die Fußzeile zu setzen. Dort sind diese Informationen auf allen Seiten sofort und ohne langes Herumklicken verfügbar. Falls eine Wegbeschreibung oder Straßenkarte in den Online-Auftritt integriert werden soll, bietet Google Maps kostenlose Pläne zum Einbau an. Karten anderer Anbieter sollten nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden, einige Stadtplandienste verklagen schon bei kleinster Verwendung ihres Bildmaterials.

Links

Eine Linkseite, die überwiegend Links von so genannten „Linkpartnern“ aufgelistet, ist überflüssig. Das einzige Ziel dieser fast nur aus Werbung bestehenden Seiten ist es, mithilfe des Links auf Ihrer Homepage die Suchmaschinen zu manipulieren. Ein Link zu derartigen Linknetzwerken kann neuerdings von Google schon mal als schlechte Link-Nachbarschaft gewertet werden. Dann riskieren Sie damit eine Herabstufung oder gar einen Rauswurf aus dem Index der Suchmaschine. Abgesehen davon sollte man seinen anspruchsvollen Homepage-Besuchern unter „Links“ etwas mehr bieten, als eine lieblos zusammengewürfelte Bannerwüste. Echter Mehrwert für Ihre (potenziellen) Kunden kommt gut an. Seien Sie also bei der Auswahl ihrer Linkpartner besonders wählerisch.

Gutscheine und Gewinnspiele

Ob Ihre Seite bei den Besuchern gut ankommt, kann man gut mit Gewinnspiel- oder Gutscheinaktionen feststellen. Praktisch ist, wenn sich beispielsweise Neukunden Gutscheine direkt über ihre Seite ausdrucken können.

Shop

Shampoos, Kuren und Sprays lassen sich nicht nur an Kunden im heimischen Salon verkaufen: Käufer aus ganz Deutschland bestellen ihr Lieblingsprodukt immer öfter online und lassen es sich bequem nach Hause liefern. Manche Friseursalons machen heute bereits bis zu 20 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit den Gewinnen aus einem eigenen Online-Shop (dem e-Shop bei 1&1) für Haarkosmetik, Färbemittel oder sonstigem Friseurzubehör.

Tipp: Damit Ihr Shop von den Suchmaschinen gefunden werden kann, sollten Sie die richtigen Keywords (Suchbegriffe) auf der Seite einbauen. Wenn Sie etwa einen Salon in Hamburg betreiben, sind das friseure, hamburg, salon und so weiter.

 

 

Foto: odluap, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Der 1&1 Social Media Jahresrückblick 2013 – Teil 2

GalaxyS4

Das Samsung Galaxy S4 hat es gleich mehrfach in unsere Bestenliste 2013 geschafft.

Im ersten Teil unseres Social Media Jahresrückblicks haben wir uns in der vorigen Woche mit den beliebtesten Facebook-Postings des vergangenen Jahres befasst. Hier stand die Rückkehr des 1&1 Würfels nach dem Abschluss der Wartungsarbeiten ganz oben auf der Liste.

Heute soll es bei uns um die meistgelesenen Blog-Artikel aus dem Jahr 2013 gehen. Dazu werfen wir einmal einen Blick auf die Themen, die bei unseren Lesern in den vergangenen Monaten besonders beliebt waren.

Unser beliebtester Blog-Artikel aus diesem Jahr war unser großes Samsung GALAXY S4 Gewinnspiel mit über 10.000 Aufrufen. Knapp dahinter findet sich unser Artikel, wie ihr eure DSL-Hardware vor Gewitterschäden schützen könnt. Gerade in der Sommerzeit, in der es viele Gewitter gibt, war dieser Artikel bei euch sehr beliebt. Mehr als 8.000 Mal wurde dieser Artikel von euch aufgerufen. Auf dem dritten Platz unserer beliebtesten Blog-Artikel aus dem vergangenen Jahr findet sich erneut das Samsung GALAXY S4. Zum Beginn der Vorbestellung bei 1&1 haben wir euch dieses Samsung-Flaggschiff näher vorgestellt. Bis zum Ende des Jahres wurde dieser Artikel von euch über 6.500 Mal aufgerufen.

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Kategorie: Unternehmen
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Die perfekte Homepage für Ihren Friseur-Salon (Teil 1)

Das Internet boomt, immer mehr Nutzer sind online und suchen beispielsweise immer öfter auch ihren Friseur über das Internet. Doch viele Friseure, selbst Inhaber größerer Salons und sogar millionenschwere Salonketten-Betreiber haben mitunter gar keine Homepage oder ihr Online-Angebot wird von Besuchern gar nicht erst gefunden. Auch manche Innungen oder Friseurschulen klammern das Thema Internet nahezu komplett aus und verschrecken Besucher ihrer eigenen Internetauftritte mit teils museumsreifen Online-Peinlichkeiten.

Die Experten von 1&1 haben sich im Laufe der vergangenen Jahre unzählige Homepages von Friseuren und auch Friseurketten näher angeschaut, Statistiken analysiert, miteinander verglichen und teilweise auch mit den Betreibern gesprochen. Wir kennen daher nicht wenige Friseur-Unternehmer, die trotz sehr geringen finanziellen Aufwands nachweislich bis zu 80 Prozent ihrer Neukunden über ihre Firmen-Webseite erhalten. In einer gut gemachten Salon-Homepage steckt insbesondere für kleinere und mittlere Salons ein enormes Potential, wenn man einige Aspekte beachtet.

Profi-Tipps für erfolgreiche Salon-Homepages

Internet-Adresse. Registrieren Sie eine Internet-Adresse wie etwa www.friseur-meyer.de. Melden Sie auch die Kombination ohne den Bindestrich auf Ihren Namen an. Eine „Unterseite“ – zum Beispiel beim Shampoo-Lieferanten (www.shampoofirma.de/friseurmeyer) – ist praktisch wertlos. Auf diese Art versuchen manche Firmen, Saloninhaber an sich zu ketten und Ihnen die nutzlose Internetseite als Zusatzdienstleistung zu verkaufen.

E-Mail. Die E-Mail-Adresse sollte die gleiche URL wie die Salonadresse (also: info@friseur-meyer.de) aufweisen. Adressen wie frisoer-schnippi-schnappi@aol.com, dorffriseur-hutschenfalter-hubert@t-online.de oder friseurladen-vokuhila@hotmail.com wirken wenig professionell.

Browser. Viele testen ihre Seite nur im Internet Explorer von Microsoft. Doch wie sieht die Seite mit dem immer mehr benutzen Firefox-Browser aus? Funktioniert dort auch alles? Testen Sie in Ruhe einfach mal alles durch!

Preisliste. Auch wenn es online keine Pflicht für eine Preisliste gibt: Die meisten Besucher erwarten sie und verlassen Ihre Seite schnell, wenn es keine gibt

Titel. Für jede Webseite muss man einen Titel programmieren, den „Title tag“. Der sieht so aus <title>Salon Hairlich</title>. Wenn Sie das vergessen, stehen bei Google und in der Browser-Leiste langweilige Begriffe wie „Index“ oder „Start“.

Impressum. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und außerdem gesetzlich vorgeschrieben, aber immer noch gibt es Homepages ohne. Mehr erfahren Sie hier.

Gästebuch. Bei zahlreichen Einträgen kann ein Gästebuch viel Administrations-Aufwand (Spam, private Einträge und so weiter) bedeuten. Bei weniger als drei Einträgen pro Monat könnte ein potenzieller Kunde denken, dass sich kein Mensch für den Salon interessiert. Also verzichten Sie besser gleich darauf!

Ladezeit. Nicht alle Menschen haben einen Breitbandzugang zum Internet: Überprüfen Sie die Ladezeit ihrer Homepage und reduzieren oder entfernen Sie gegebenenfalls zu große Medien (Videos oder Bilder).

Ihre Webseite ist auf Google & Co. unsichtbar? Manche Homepages sind zwar online, aber erst unter ferner liefen zu finden. Testen Sie das ganz einfach, indem Sie etwa bei Google das Suchwort „friseure“ und Ihren Ortsnamen eingeben. Wie Ihre Salon-Homepage weiter nach oben auf die Ergebnislisten der Suchmaschinen gelangt, erfahren Sie hier.

Gute Fotos. Bitte verwenden Sie nur möglichst scharfe Fotos und wählen Sie die im Internet ausreichende Auflösung von 72 dpi. Bilderdienste wie fotolia.de oder iStockPhoto.com bieten Ihnen zu einem oft günstigen Preis genügend Auswahl, falls Sie nicht selbst zur Kamera greifen möchten.

 

 

Foto: mh-werbedesign, Fotolia.com

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Der 1&1 Social Media Jahresrückblick 2013 – Teil 1

Wie schon im vergangenen Jahr werfen wir auch in diesem Jahr einen Blick zurück auf die vergangenen zwölf Monate. Welches war wohl in diesem Jahr unser beliebtester Beitrag auf Facebook, wozu habt ihr die meisten Kommentare geschrieben und welche Blog-Artikel haben bei euch den größten Anklang gefunden? Im ersten Teil unseres Social Media-Jahresrückblicks befassen wir uns heute zunächst mit unseren beliebtesten Facebook-Beiträgen des vergangenen Jahres.

Unser Beitrag, bei dem unsere Facebook-Fans am häufigsten auf den „Like“-Button geklickt haben, war in diesem Jahr unser Fotoalbum, das wir anlässlich der Rückkehr des 1&1 Würfels auf seinen alten Platz gepostet haben. 402 Facebook-Fans haben uns dafür ein „Like“ gegeben. Der Würfel musste für Wartungsarbeiten für einige Wochen abgebaut werden. Man munkelt sogar, dass einige Autofahrer wegen des fehlenden Würfels die Autobahnabfahrt nach Montabaur verpasst hätten. Schließlich ist unser Würfel ja auch so eine Art Wahrzeichen geworden. Kein Wunder also, dass sich unsere Facebook Fans über die Rückkehr des Würfels gefreut haben. Auch bei uns war die Freude groß.

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Homepage: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Bei der Gestaltung einer Firmen-Homepage kann einiges schief laufen. Das 1&1 Online-Erfolgs-Center listet die zehn schlimmsten Fehler auf, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

 

Fehler 1: Inhalte ohne Nutzen für den Besucher

Inhalte auf einer Webseite sollten nützliche Informationen für den Besucher bieten. Vollmundige Marketing-Versprechen und Informationen, die nichts mit dem Kerngeschäft zu tun haben, schrecken viele Nutzer ab. Wer beispielsweise auf der Firmen-Homepage die Öffnungszeiten seines Ladengeschäfts so versteckt, dass der Besucher sie kaum finden kann, dafür aber auf der Startseite rechts oben die Wetteraussichten für die aktuelle Woche präsentiert, wird bei einige Interessenten bestimmt Verwunderung auslösen. Wichtig: Das Leistungsangebot des Unternehmens sollte immer im Vordergrund stehen.

Fehler 2: Firmenstruktur geht vor inhaltlicher Struktur

Webseiten-Menüs, die die Unternehmensstruktur widerspiegeln, lassen den Besucher der Homepage oft ratlos zurück. Kunden suchen nach Produkten oder Dienstleistungen, eine Übersicht über die einzelnen Unternehmenssparten halten sie dagegen meist für wenig sinnvoll.

Fehler 3:  Formulierungen und Formatierungen schrecken Besucher ab

Überprüfen Sie Ihr eigenes Leseverhalten: Wenn Sie eine Webseite besuchen, bleiben Sie beim Lesen an interessanten Stichworten hängen. Inhaltsleere Texte, die der Homepage-Betreiber einfach nur von seinem Werbe-Prospektmaterial übernommen hat, führen nicht dazu, dass der Besucher auch interessiert weiter klickt. Verwenden Sie übersichtliche Aufzählungen, kurze Sätze und heben Sie wichtige Informationen am besten durch Fettdruck hervor. Lange Fließtexte wirken dagegen eher einschläfernd. Untersuchungen haben ergeben: Erst wenn ein Kunde eine Webseite als informativ wertet, ist er auch bereit, längere Texte zu lesen. Sie müssen ihm einen Mehrwert bieten. Kunden binden Sie am einfachsten durch aktuelle Informationen und prägnante Formulierungen.

Fehler 4: Lange Ladezeiten

Und wenn die Webseite nicht geladen ist, dann lädt sie vielleicht noch heute … Studien zeigen: Wenn sich nach dem Mausklick zehn Sekunden später auf dem Monitor nichts tut, werden manche Nutzer schon nervös. Weitere fünf Sekunden später – und sie surfen auf eine andere Seite. Lange Ladezeiten führen zu Unzufriedenheit. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sein Image ruinieren.

Fehler 5: Webdesign berücksichtigt die Gewohnheiten beim Surfen nicht

Design-Experimente mögen zwar eindrucksvoll beweisen, wie kreativ Sie sein können, doch wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen an den Mann oder die Frau bringen wollen, ist eine Homepage der falsche Ort dafür – es sei denn, Sie arbeiten als Designer. Kommerzielle Websites sind der falsche Ort für Design-Experimente. So sollte etwa ein Klick auf das Firmenlogo von jeder Unterseite wieder auf die Startseite führen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wer dieses Vertrauen auf Bewährtes verletzt, wird sich online viel schwerer damit tun, geschäftlich erfolgreich zu sein.

Fehler 6: Homepage enthält zu viele grafische Elemente

Stellen Sie nicht die grafische Darstellung in den Vordergrund. Wichtiger ist stets der Inhalt Ihrer Homepage. Das Design einer Homepage sollte dazu dienen, den Besucher zu unterstützen: Auf diese Weise kann er die gesuchten Informationen einfacher finden und verstehen.

Fehler 7: Ihre Homepage benötigt Plugins

Vermeiden Sie Plugins. Die meisten Besucher werden davon absehen, ein Plugin zu installieren, um den Inhalt einer Webseite lesen zu können. Sie verlassen Ihre Homepage dann enttäuscht und kommen nicht wieder.

Fehler 8: Der “Back to homepage“-Link fehlt

Wer über eine Suchmaschine auf eine Unterseite Ihrer Homepage landet, möchte sich auch einen Überblick über Ihr gesamtes Online-Angebot verschaffen. Per Klick auf Ihr Firmenlogo zum Beispiel oben links auf jeder Ihrer Seiten sollte dies möglich sein. Außerdem hilft der „Home“-Button in der Navigation.  Den sollten Sie auf keinen Fall vergessen.

Fehler 9: Kein Kontaktformular

Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden. Dabei hilft ein Kontaktformular. Es ist webbasiert und ermöglicht einen direkten Kontakt – ohne ein E-Mail-Programm.

Fehler 10: Veraltete Inhalte oder tote Links

Wer auf einer Homepage auf veraltete Inhalte stößt oder auf einen Link klickt, der nicht mehr existiert, wird Ihre Homepage wahrscheinlich nicht wieder besuchen. Achten Sie auf Aktualität und überprüfen Sie die Links auf Ihrer Webseite regelmäßig.

 

Foto: jd-photodesign, Fotolia.com

 

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Kategorie: Tipps
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Bis zu 100 Euro Cashback: Der Neujahrsbonus von Samsung

Samsung GALAXY Note 3Viele Samsung Smartphones und Tablets zählen zu den beliebtesten und am besten getesteten Geräten ihrer Klasse. Für alle, für die das noch nicht Grund genug ist, bei Abschluss eines neuen Mobilfunk-Vertrags oder einer Vertragsverlängerung auf ein Samsung Gerät zu setzen, gibt es jetzt einen weiteren besonderen Anreiz. Je nach Modell bringt der Samsung Neujahrsbonus bis zu 100 Euro Cashback auf euer Konto. Die Aktion funktioniert selbstverständlich auch mit Geräten, die ihr zusammen mit einer 1&1 All-Net-Flat oder 1&1 Tablet-Flat bestellt.

Die Samsung-Aktion gilt für alle Geräte, die vom 27.12.2013 bis zum 05.01.2014 gekauft oder mit Abschluss eines Mobilfunk-Vertrags erworben worden sind.  Für das top-getestete Samsung Galaxy Note 3 gewährt Samsung 100 Euro Cashback. Das Phablet mit 5,7 Zoll (14.5 cm) großem Display, S-Pen und 2,3 Ghz Quad-Core-Prozessor gibt es bei 1&1 zum Beispiel zusammen mit der 1&1 All-Net-Flat Pro (49,99 Euro im Monat) für 0 Euro. Jeweils 50 Euro Neujahrsbonus verspricht Samsung für das Samsung Galaxy S4 und S4 mini. Das Samsung Galaxy S4 mit 13 Megapixel-Kamera, 5 Zoll großem Full-HD-Display und einem 1,9 GHz Quad-Core-Prozessor bekommt ihr aktuell in Verbindung mit der 1&1 All-Net-Flat Plus (39,99 Euro im Monat) oder Pro schon für 0 Euro. Die kompakte Version des High-End-Bestsellers, das Samsung Galaxy S4 mini gibt es zusammen mit der 1&1 All-Net-Flat Plus ebenfalls derzeit für 0 Euro, zusammen mit der 1&1 All-Net-Flat Basic (29,99 Euro im Monat) für einmalig 49,99 Euro.

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Kategorie: Mobil Surfen | Produkte
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Zehn Tipps: Ohne eigenen Online-Shop zum Erfolg

Auch ohne E-Commerce haben kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Internet eine Chance. Das bestätigt Kathrin Haug, Geschäftsführerin der Hamburger Agentur Mindwyse, in einem Beitrag für ein Fachmagazin.

Ein eigener Online-Shop ist demnach gar nicht immer notwendig, um neue Kunden zu gewinnen oder Produkte online zu verkaufen. Dennoch ist nach Meinung der Expertin auch für KMU der Online-Dialog mit dem Kunden wichtig. Haug verrät zehn Tipps und Tricks, wie’s auch ohne große E-Commerce-Strategie funktioniert

  1. Lassen Sie sich in digitale Branchenverzeichnisse eintragen: Qype, Google Maps und Places, aber auch lokale oder regionale Online-Plattformen sollten sie dazu nutzen, Kunden auf ihr Ladengeschäft oder ihren Betrieb aufmerksam zu machen.
  2. Selbst eine Ein-Seiten-Homepage kann Ihnen zum Erfolg im Internet verhelfen: Kunden erfahren beispielsweise ihre Öffnungszeiten und Telefonnummer. Sie können dort aber auch auf spezielle Aktionen oder Angebote hinweisen. Dazu brauchen Sie keine Programmierkenntnisse oder eine oft teure Agentur: Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage macht das Erstellen einer eigenen Webseite einfach. Und Sie bleiben flexibel, weil Sie die darauf veröffentlichten Informationen jederzeit selbst ganz leicht ändern können.
  3. Buchen Sie Anzeigen bei Google Adwords zu bestimmten Schlüsselbegriffen – im Fachjargon als Keywords bezeichnet. Das geht auch, wenn Sie nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, meint Kathrin Haug. Denn wenn ein Kunde im Internet nach einem bestimmten Begriff sucht, führt ihn die Suchmaschine zu Ihrer Homepage. Wer nicht so viel in die virtuelle Anzeige investieren möchte, sollte die Suche lokal begrenzen. Das schont den Geldbeutel.
  4. Googlen Sie Ihr Geschäft einfach mal selbst: Sie werden vielleicht überrascht sein, was die Suchmaschine alles über Ihr Unternehmen weiß – und vor allem, was Kunden über ihr Geschäft sagen. Dabei geht es in erster Linie laut Haug gar nicht darum, Kritik zu begegnen. „Aber man kann die ohnehin vorhandene Transparenz nutzen“, erklärt die E-Commerce-Expertin in dem Fachbeitrag, „um Ansatzpunkte zur Verbesserung des eigenen Angebots zu nutzen.“
  5. Starten Sie einen Unternehmensblog, in dem Sie mit Texten und Fotos einen Blick hinter die Kulissen Ihres Betriebs gestatten. Um Sensationen geht es dabei nicht: Kleine Geschichten aus dem Unternehmensalltag kommen bei den Kunden gut an, bestätigt die Expertin.
  6. Fordern Sie Ihre Kunden durch Aufkleber oder Flyer im Geschäft oder Betrieb auf, das Unternehmen online zu bewerten. Schaffen Sie einen Anreiz, so dass der Kunde diese Bewertung auch vornimmt – etwa durch einen Rabatt beim nächsten Einkauf.
  7. Bitten Sie Ihre Kunden um deren E-Mail-Adressen. Legen Sie einen Verteiler an und informieren Sie Ihre Kunden regelmäßig über besondere Aktionen oder Angebote. Weisen Sie Ihren Newslettern auch auf die Bewertungsmöglichkeiten Ihres Geschäfts oder Betriebs im Internet hin, denn: Je häufiger über Ihr Unternehmen im Netz gesprochen wird, umso relevanter wird es für Suchmaschinen. Und bald ist Ihr Geschäft weiter vorn bei Google & Co.
  8. Es muss nicht Ihr eigener Online-Shop sein: eBay oder Amazon helfen Ihnen dabei und machen es leicht, Produkte übers Internet zu verkaufen.
  9. Nutzen Sie Facebook Places und Deals. Wie funktioniert das? Kunden können dabei auf dem Handy sehen, welches Geschäft in der Nähe spezielle Angebote offeriert oder einen Einkaufsvorteil gewährt.
  10. Eine Zusammenarbeit mit Kaufda.de, Groupon.de oder auch DailyDeal.de ist ebenfalls sinnvoll: Die Kunden erwerben dort Gutscheine mit einem Preisvorteil erwerben, die den später online bei Ihnen gegen die Ware eintauschen können. So wird Ihr Geschäft schnell im Internet bekannt.

Eine eigene Seite bei Facebook oder Google+, den beiden führenden sozialen Netzwerken im Web, empfiehlt sich nach Worten der Expertin nur dann, wenn Sie dort „ständig neue spannende Inhalte“ anbieten werden.

 

Foto: Karin & Uwe Annas, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Zwei Drittel der Online-Händler schließen ihre Kunden aus

Hochretournierer sind Renditekiller für Online-Händler. Wie also mit dieser unliebsamen Klientel umgehen? Dazu gibt es unterschiedliche Strategien: Während Amazon Kunden ohne Vorwarnung ausschließt, die eine festgelegte Schmerzgrenze an Retouren überschreiten, kontaktiert C&A diejenigen Kunden, die immer ganze Bestellungen zurücksenden, um sich über die Hintergründe zu informieren. Für Zalando gehört die Retoure dagegen zum festen Serviceversprechen. Auf welche Strategie die meisten Online-Händler setzen, um Retouren zu vermeiden – vor allem, wenn sie nicht die Größe von Amazon, C&A oder Zalando vorweisen – das zeigt eine Umfrage von Trusted Shops. Hierfür wurden über 350 deutsche Online-Händler von Oktober bis Dezember 2013 befragt.

Häufigste Maßnahme: Ausschluss des Kunden

Als häufigste Maßnahme zur Eindämmung von Retouren setzen zwei Drittel der deutschen Shopbetreiber auf den Ausschluss ihrer Kunden. Das virtuelle „vor die Tür setzen” erfolgt von den meisten rigoros: Fast die Hälfte (46 Prozent) schließt ihre Hochretournierer aus, ohne sie vorher um eine Änderung ihres Retourenverhaltens zu bitten. Im Durchschnitt haben Online-Händler in den vergangenen zwölf Monaten zwei Prozent ihrer Kunden ausgeschlossen. Der Ausschluss erfolgte fast immer (90 Prozent) unbefristet. Wurde auf Zeit ausgeschlossen, dann lag die Dauer im Schnitt bei sechs Monaten.

Rücksendequoten„Interessant wird es, wenn man sich die Umsatzgrößen der Online-Shops bezüglich des Ausschlusses näher ansieht”, sagt Jean-Marc Noël, Geschäftsführer von Trusted Shops. Bei Umsatzgrößen unter einer Millionen Euro werden 69 Prozent der Hochretournierer von der Belieferung ausgeschlossen. Zwischen einer Millionen und zehn Millionen Euro sind es 57 Prozent und bei Shops mit einem Jahresumsatz von über zehn Millionen Euro 56 Prozent. „Dies zeigt, dass kleinere Online-Shops durch Hochretournierer massiv unter Druck geraten können und daher lieber auf den Umsatz dieser Kunden verzichten”, erklärt Noël weiter.

Ab Juni 2014: Kunden müssen für Retouren zahlen

Ein möglicher Ausweg aus der Retourenrenditefalle scheint für die Online-Händler die EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) zu sein. Denn ab Juni 2014, wenn sie in allen europäischen Ländern eingeführt wird, müssen Online-Shopper die Rücksendekosten ihrer Ware selbst zahlen. Zwei Drittel der befragten Shopbetreiber erwartet sinkende Retouren. Ein Drittel rechnet damit, dass sie gleich bleiben und unter ein Prozent geht von einer Zunahme aus. „Sollten erwartungsgemäß große Online-Händler die Retourenkosten aus Kulanzgründen übernehmen, dann wird sich diese Hoffnung nicht erfüllen”, sagt Jean-Marc Noël weiter.

 

Foto: WoGi, Fotolia.com/Grafik: Trusted Shops

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Kategorie: E-Business
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