Achiv für März 2013

Diese Woche neu im 1&1 Online-Erfolgs-Center: Defaults im Shop-Design und Online-Shop und: Zehn Thesen zur Zukunft von Digital Commerce

Im 1&1 Online-Erfolgs-Center möchten wir IhnenOEC_screenshot dabei helfen, das Internet optimal für Ihr Unternehmen zu nutzen. Hier finden Sie regelmäßig Tipps aus den Bereichen Homepageerstellung und -gestaltung, Suchmaschinenoptimierung oder Social Media-Nutzung für Unternehmen. Dazu kommen branchenspezifische Ratschläge für kleine und mittelständische Unternehmen. In dieser Woche haben wir uns unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:

Shop-Design: Defaults sind bloß Empfehlungen

Shopbetreiber sind in der Lage, eine Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen – sowohl was die Menge als auch was den Preis angeht. Die vorgegebene Grundeinstellung fungiert nicht nur als Platzhalter, sondern ist zum einen eine Möglichkeit den unentschlossenen Nutzer als Kunde zu gewinnen. Zum anderen ist die Vorgabe eine Empfehlung, an der sich der Nutzer orientiert. Testen Sie mit den Standards: Überprüfen Sie, ob Fomularstrecken funktionieren und entsprechende Fehlermeldungen entsprechend klar und deutlich ausfallen. Die Funktionalität generischer Suchbegriffe, den Vorschlagtext in Suchboxen und die Sortierung der Suchergebnisseite sollten Sie genau analysieren, da diese einen signifikanten Einfluss auf den Nutzer ausüben.

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Online-Shop: Achten Sie auf die Defaults in der Bezahlstrecke

Einen ganz starken Einfluss können Grundeinstellungen in der Bezahlstrecke haben. Das gilt vor allem für die Wahl der Bezahlmethode, die Wahl des Versandverfahrens und die Box für den Gutscheincode. In Sachen Bezahlmethode gilt es, zwei Überlegungen anzustellen: Zum einen könnte man eine Bezahlmethode favorisieren und die anderen zunächst Ausblenden, um das Bezahlformular optisch zu vereinfachen.

Zum anderen könnte man mit der Reihenfolge und Beschreibung der Optionen experimentieren. Bezahlmethoden, die für den Verkäufer günstig sind, lassen sich ebenfalls mit Ergänzungsinformationen aufwerten. Für die Versandverfahren gilt Ähnliches. Conrad.de legt aus-gesprochen viel Wert auf die Bezahlmethode Sofortüberweisung.

Tipp: Aufpassen beim Gutscheincode-Feld

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf das Formularfeld legen, das einen Gutscheincode aufnehmen soll. Die schiere Existenz eines solchen Felds kann ein Entscheidungsdilemma erzeugen, wenn der User auf die Idee kommt, nach einem Gutscheincode zu suchen, obwohl er sich schon im Checkout befindet. Zwei Varianten kommen in Betracht: Der Shopbetreiber könnte das Gutscheinfeld hinter einem Link verstecken und nur „auf Wunsch“ sichtbar machen. So macht es die Bahn. Zweitens könnte man direkt am Gutscheinfeld einen Standard-Gutscheincode platzieren, der eine geringe Rabattierung einräumt, aber den Nutzer davon abhält, die Seite zu verlassen. Tendenziell – so das Trägheitsprinzip – will er sich ja einfach nur durch den Checkout durchklicken.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt an Möglichkeiten, mit der Entscheidungsträgheit der Nutzer zu operieren. Die TED-Vorträge von Dan Ariely (siehe dazu auch das Video über irrationale Entscheidungen unter Webcode CTKY2B auf webselling-online.de) sind ein wunderbarer Anknüpfungspunkt für die weitere Recherche.

 

 

Foto: jd-photodesign, Fotolia.com

 

Webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autor: Frank Puscher

webselling – Geld verdienen im Internet

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Shop-Design: Defaults sind bloß Empfehlungen

Nimmt man die Irrationalität der Entscheidung als gegeben an, so eröffnen sich dem Betreiber eines Onlineshops ganz neue Möglichkeiten, eine Kaufentscheidung zu beeinflussen. Die vorgegebene Grundeinstellung fungiert eben nicht nur als Platzhalter, sondern ist zum einen der „Faulheitswert“, also derjenige Wert, der übergeben wird, wenn der Nutzer eine Entscheidung scheut. Zum anderen ist die Vorgabe eine Empfehlung, an der sich der Nutzer orientiert. Liegt diese Empfehlung nicht allzu weit vom logisch vertretbaren realen Wert entfernt, ist der Shopbetreiber in der Lage, eine Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen – sowohl was die Menge als auch was den Preis angeht.

Tipp: Testen Sie mit den Standards

Außerdem kann er den Fokus auf bestimmte margenträchtige Produkte lenken. Die erste Grundregel für einen Websitebetreiber, der einen Shop oder ein Formular zur Leadgenerierung anbietet, lautet also: „Testen mit den Standards“. Alle Formularstrecken müssen funktionieren, auch ohne dass der Nutzer eine einzige Eingabe tätigt. Benötigen die Formulare Pflichteingaben, müssen die Fehlermeldungen entsprechend klar und deutlich ausfallen.

Wie steht es denn mit generischen Suchbegriffen? Galeria Kaufhof könnte eine Überraschung erleben, wenn man den Suchbegriff „Turnschuh“ etwas genauer analysiert. Es wird nur ein Produkt gefunden, und das ist eine Turnschuh-Spardose. Der Webserver zeigt das nicht als Suchergebnis an, sonst käme der User vielleicht auf die Idee, den Begriff zu verändern. Stattdessen gibt es im Kaufhof-Shop eine Weiterleitung direkt auf die Produktseite. Wer nicht weiß, dass Kaufhof Running-, Trecking-, Bade-, Trainings- oder Freizeitschuhe anbietet, sieht davon nichts. Besondere Vorsicht ist bei Auswahllisten geboten. Legt zum Beispiel ein Drop-down-Menü „Deutsch“ als Nationalität zugrunde und bietet Englisch, Französisch und Österreichisch darunter als Option an, legen die Erkenntnisse der Forscher nahe, dass weit mehr Nutzer in der Statistik als Deutsche erscheinen, einfach weil sie diesen Standardwert nicht geändert haben, selbst wenn Sie aus Russland kommen.

Vorschlagtext in Suchboxen kann Kunden beeinflussen

Auch der ausgegraute Vorschlagtext in Suchboxen und Formularfeldern kann einen signifikanten Einfluss auf den Nutzer ausüben. Einerseits suggeriert der Text, „WAS“ der Nutzer dort eintippen könnte. Steht dort eine Artikelnummer, so liegt der Schluss nicht unbedingt nahe, dass man dort auch nach Volltext suchen kann. Otto beispielsweise betont explizit, dass beides möglich ist. Conrad.de zeigt gar keine Beschriftung, obwohl auch beides funktioniert. In einem Feld, das ein bestimmtes Datenformat erfordert, etwa eine Datumseingabe, suggeriert die Grundeinstellung außerdem, „WIE“ der Nutzer die Daten eingeben soll.

Tipp: Wählen Sie eine Sortierung der Suchergebnisse, die den Bedürfnissen Ihrer Kunden entspricht

Das nächste Entscheidungsdilemma lauert auf der Suchergebnisseite. Tendenziell neigen die Nutzer dazu – so Ariely – den ersten Suchtreffer zu favorisieren. Es kommt hier also darauf an, wie die Such-Engine die Ergebnisse sortiert. Wer die Nutzer möglichst zufriedenstellen möchte, wählt eine Sortierung, die den Kundenbedürfnissen am ehesten entspricht. Das sind also Treffer, die nach Relevanz, Preis oder Datum sortiert sind und vielleicht nicht nach Alphabet.

Ariely hat aber auch gezeigt , dass es Mechanismen gibt, die gegen diese Tendenz arbeiten, zum Beispiel, wenn man die Entscheidungsfindung der Nutzer mit einem optisch hervorgehobenen Zusatzelement erleichtert, etwa indem ein Artikel als „Bestseller“ markiert ist. Genau das macht die Suche bei Media Markt. Sie sortiert nach „Topseller“. Nur leider kommuniziert sie das nicht. Es ist nur sehr schwach im Kopf der Seite zu sehen. Da gibt es Optimierungspotenzial, schließlich profitiert ein Topseller vom Social Proof: Wenn viele Nutzer den Artikel gekauft haben, kann es so falsch nicht sein und „Ich“ kann meinen eigenen Aufwand für die Entscheidungsfindung reduzieren (siehe oben).

Upselling als Standardangebot?

Ein weiterer Blick in Richtung Standards sollte den Upselling-Optionen gelten. Es wäre möglicherweise einen Versuch wert, das Upselling zum Standardangebot zu machen (Flatscreen plus Kabel) und den daraus resultierenden Vorteil für den Kunden (Preisnachlass im Vergleich zu den Einzelprodukten) deutlich zu zeigen. Aber Vorsicht: Experimente diese Art können das Vertrauen der Nutzer auch negativ zu beeinflussen. Anbieter aus dem Reisebereich, die zum Beispiel  Reiserücktrittsversicherungen aggressiv in den Warenkorb legen, müssen viel Kritik über sich ergehen lassen.

Die Kunst der erfolgreichen Standardeinstellung liegt darin, dem Nutzer zu suggerieren, dass er nach wie vor eine freie Entscheidung hat. Das oben genannte Kaffeebeispiel  zeigt, dass die Rahmenbedingungen, die um eine Entscheidung aufgebaut werden, ebenfalls die Entscheidung beeinflussen. Das gilt sogar für den Produktpreis. Stellt man einem Produkt ein ähnliches, aber etwas schlechteres Produkt zur Seite, das genauso viel kostet, dann stärkt man die Preisposition des ersten Produkts.

Sowohl für die Upselling-Idee als auch das Pricing mittels Kontrastprodukt gilt, dass das Labeling der jeweiligen Optionen einen großen Einfluss auf die Entscheidung haben kann. Sowohl das standardisierte Upselling-Paket, aber auch das gleich teure, aber besser ausgestattete Produkt verdienen Bezeichnungen wie „normal“, „standard“ oder „regulär“. Größere Optionen werden als „Premium“ markiert, was wiederum auf bestimmte Zielgruppensegmente Einfluss hat und die kleineren Pakete heißen entsprechend „light“ oder „einfach“. Auch das gibt der Mittellösung mehr Kraft.

 

 

 

Webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autor: Frank Puscher

webselling – Geld verdienen im Internet

Die webselling ist Deutschlands führendes Magazin für den Online-Handel. Egal ob es um SEO, Social Media, Logistik, E-Mail-Marketing, Hosting oder Payment geht: Die webselling punktet mit journalistischer Qualität, hohem Praxisnutzen, Glaubwürdigkeit und – nicht zuletzt – Unique Content. Kurz: Wir zeigen Ihnen wie Sie im Internet Geld verdienen!

Alle Beiträge werden sorgfältig recherchiert, modern aufbereitet und in komplexe Zusammenhänge eingeordnet. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir hierbei auf die praxisnahe Umsetzung, externes Branchenwissen und erklärende Workshops. Abgerundet wird jede Ausgabe der webselling mit einer hochwertigen Heft-CD, randvoll mit Vollversionen, Lernvideos und E-Books!

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Diese Woche neu im 1&1 Online-Erfolgs-Center: Die drei schlimmsten Fehler im sozialen Netz, mobile App für schnellere Webseiten-Analyse, Profi-Fotos für Immobilienmakler, Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Werbung und Suchmaschinen-Marketing für Immobilienmakler

Im 1&1 Online-Erfolgs-Center OEC_screenshotmöchten wir Ihnen dabei helfen, das Internet optimal für Ihr Unternehmen zu nutzen. Hier finden Sie regelmäßig Tipps aus den Bereichen Homepageerstellung und –gestaltung, Suchmaschinenoptimierung oder Social Media-Nutzung für Unternehmen. Dazu kommen branchenspezifische Ratschläge für kleine und mittelständische Unternehmen. In dieser Woche haben wir uns unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:

Unternehmen bei Facebook und Co.: Die drei schlimmsten Fehler im sozialen Netz

Soziale Netze sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für große, aber auch für kleinere Unternehmen stellen sie eine gute Möglichkeit dar, mit den Kunden im Gespräch zu bleiben und mit neuen Interessenten in Kontakt zu treten. Die Mehrzahl großer Unternehmen oder Konzerne ist längst auf Facebook, Google+ und Twitter präsent. Aber auch immer mehr kleinere und mittelständische Unternehmen entdecken die Chancen für ihr Geschäft, die Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken bietet. Viele machen dabei aber Fehler, die den unternehmerischen Erfolg gefährden können.

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Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Werbung

Digitale Werbung baut ihre Position in der Marketingstrategie deutscher Unternehmen weiter aus. Zu den investitionsstärksten Wirtschaftsbereichen in Deutschland zählen Dienstleistungen, der Kraftfahrzeugmarkt und die Handel- und Versandbranche. Die jeweils größten prozentualen Anteile im Media-Mix investieren die Finanzbranche und der Telekommunikationssektor. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Die hohen Werbeinvestitionen untermauern die zentrale Rolle des Internets. Für das laufende Jahr erwartet die Branche höhere Investitionen in digitale Werbung.

Digitalwerbung ist in allen Branchen fest etabliert

„Klassische Online-Werbung ist branchenübergreifend gefragt“, erklärt Paul Mudter, Vorsitzender des OVK. Während manche Branchen bereits einen beachtlichen Teil ihrer Budgets in digitale Werbung investiert hätten, stehe in anderen Wirtschaftsbereichen diese signifikante Ausweitung der Online-Budgets noch an.

Hohes Niveau der Werbeinvestitionen im vorigen Jahr

Digitale Werbung baut seine Position in der Marketingstrategie deutscher Unternehmen weiter aus. Dies belegen die hohen Werbeinvestitionen aus nahezu allen Branchensegmenten. Mit 39,9 Prozent fließen vier von zehn investierten Euros in klassische Online-Werbung. An zweiter Position folgt Computer & Büro mit einem Anteil von über 26,3 Prozent im Media-Mix. In der Finanzbranche, im Telekommunikationssektor und in der Energiewirtschaft macht dieser Anteil mit Werten von 18,3 Prozent, 17,2 Prozent und 17 Prozent schon annähernd ein Fünftel aus. Der Dienstleistungssektor (15,7 Prozent), das Touristik- und Gastronomie-Segment (13,4 Prozent), die Kraftfahrzeugbranche (13,3 Prozent), Unterhaltungselektronik (11,5 Prozent) sowie der Bereich Handel und Versand (10,7 Prozent) weisen ebenfalls zweistellige Prozentbereiche für den Anteil der Online-Werbung im Media-Mix vor. Nur bei drei der Top-10-Branchen – bei Medien, Körperpflege und Ernährung – machen diese Werbeinvestitionen noch einen Anteil im einstelligen Prozentbereich aus. Doch die Tendenz ist auch hier steigend.

Der OVK Online-Report 2013/01 mit einem detaillierten Überblick über den digitalen Werbemarkt mit Marktzahlen und der aktuellen Wirtschaftsprognose ist kostenlos auf der BVDW-Webseite erhältlich.

Wie Sie erfolgreich im Internet werben können, lesen Sie hier.

 

Foto: senoldo, Fotolia.com

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Perfekte Innenaufnahmen für die Immobilienmakler-Webseite

Wie gelingt es Ihnen als Makler, Ihre Immobilien so im Internet zu präsentieren, dass sie den Interessenten sofort ins Auge fallen? Für größere Objekte – etwa Bauträgerprojekte – lohnt es sich meist, einen Profi fürs Fotografieren zu engagieren. Dennoch greifen in der Praxis die meisten Makler selbst zur Kamera, um das zu verkaufende Haus oder die zu vermietende Wohnung an den Mann oder die Frau zu bringen. Wie Sie bessere Immobilienfotos herstellen können, erfahren Sie in diesen Tipps:

 

Was bei Innenaufnahmen wichtig ist:

  1. Ein spärlich möblierter Raum wirkt größer und großzügiger als ein Zimmer, das bis an die Decke mit Möbeln oder Deko-Elemente vollgestopft ist. Daher sollten Sie Gegenstände, die nicht unbedingt notwendig sind, vor dem Fotografieren eines Raumes entfernen.
  2. Farbenfroh kommt bei den Interessenten gut an, vor allem wenn es sich um Komplementärfarben handelt. Sorgen Sie durch Vasen, einen bunten Blumenstrauß für leuchtende Augen beim Betrachter des späteren Bildes.
  3. Achten Sie beim Fotografieren darauf, dass Möbel ganz im Bild erscheinen.
  4. Egal ob voll oder leer: Ein Mülleimer hat auf Fotos für Ihr Immobilienportfolio online nichts zu suchen. Das gilt auch für Telefon, Arzneimittelpackungen und Kosmetikartikel.
  5. Für ein professionell wirkendes Foto benötigen Sie ein Stativ. Sonst können die Aufnahmen durch ungewollte Bewegungen Ihres Arms verzerrt werden.
  6. Benutzen Sie ein Weitwinkelobjektiv: Der Raum wirkt dadurch größer.
  7. Lassen Sie die Sonne herein (Türen öffnen, Vorhänge öffnen) – unterstützt vom elektrischen Licht im Raum. Benutzen Sie Blitzlicht. Wenn der Raum einen hellen Deckenanstrich besitzt, richten Sie das Blitzlicht zur Decke. Bei dunklen oder Holzdecken verwenden Sie zweckmäßigerweise ein weißes Kärtchen am Blitzlichtgerät.
  8. Achten Sie auf eine korrekte Belichtung Ihrer Aufnahmen: Fotografieren Sie Fenster nicht frontal, sondern seitlich. So vermeiden Sie Gegenlichtaufnahmen, die das Zimmer wie eine dunkle Höhle erscheinen lässt.
  9. Zu viele Pflanzen sollten nicht in einem Raum stehen: Wer will schon gerne in den Dschungel ziehen? Außerdem können zu große Zimmerbäume den Raum verdunkeln.
  10. Räume mit sehr großen Fenstern oder breiten Glastüren sollten Sie abends fotografieren. Dadurch vermeiden Sie Gegenlicht.

 

Foto: Wilm Ihlenfeld, Fotolia.com

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Branchen-Tipps: Profi-Fotos für Immobilienmakler

Wie gelingt es Ihnen als Makler, Ihre Immobilien so im Internet zu präsentieren, dass sie den Interessenten sofort ins Auge fallen? Für größere Objekte – etwa Bauträgerprojekte – lohnt es sich meist, einen Profi fürs Fotografieren zu engagieren. Dennoch greifen in der Praxis die meisten Makler selbst zur Kamera, um das zu verkaufende Haus oder die zu vermietende Wohnung an den Mann oder die Frau zu bringen. Wie Sie bessere Immobilienfotos herstellen können, erfahren Sie in diesen Tipps:

  1. Unordnung mag kein Mensch. Räumen Sie daher innen und außen auf, bevor Sie fotografieren. Spielsachen, Wischeimer oder eine Laubharke gehören nicht auf das Bild.

Was bei Außenaufnahmen wichtig ist: 

  1. Öffnen Sie sämtliche Rollläden, auch wenn momentan niemand im Haus oder in der Wohnung lebt.
  2. Büsche, Sträucher oder Äste, die zu stark in den Eingangsbereich ragen, sollten Sie entfernen.
  3. Fotografieren Sie die Objekte so, dass keine Hinweise auf Haustiere auf dem Bild erscheinen, beispielsweise „Vorsicht! Bissiger Hund!“
  4. Wenn Sie ein attraktives Detail, etwa eine Gartenlampe, einen Springbrunnen oder eine mit Blumen bepflanzte alte Schubkarre in den Vordergrund Ihres Fotos stellen, erhalten die Bilder dadurch eine räumliche Tiefe und sehen hochwertiger aus.
  5. Wählen Sie beim Fotografieren einen Blickwinkel aus, der das Objekt so großformatig wie möglich erscheinen lässt. Der Grund: Je größer das Format, desto größer auch die Wirkung auf den Betrachter der Bilder.
  6. Fotografieren Sie über parkende Autos hinweg, etwa indem Sie sich auf eine kleine Trittleiter stellen. Zu viele Autos auf dem Foto könnten beim Interessenten den Eindruck vermitteln, dass die Wohngegend vielleicht zu stark befahren und daher nicht ruhig sei.
  7. Verkehrs- und Straßenschilder oder Mülltonnen, Zäune oder Wäscheständer stören den Gesamteindruck auf dem Foto. Darauf sollten Sie bei der Wahl des Standorts fürs Fotografieren achten.
  8. Befindet sich die Immobilie beispielsweise am Rande eines Parks, sollten Sie diese attraktive Umgebung auch mit einem Foto oder Ausschnitt würdigen. Gerade bei hochwertigen Objekten spielt das Umfeld eine große Rolle.
  9. Die Winterzeit eignet sich wegen der Lichtverhältnisse nicht für Außenaufnahmen von Immobilien. Klar: Manchmal lässt sich das nicht vermeiden. Aber bei Sonnenuntergang im Sommer sieht eine Gartenterrasse doch gleich wie in bella Italia aus. Auch wirkt eine graue Hauswand im Winter – ohne grüne Büsche oder Bäume davor – ziemlich trist und kalt.

 

Lesen Sie morgen, was bei Innenaufnahmen wichtig ist.

Foto: Alterfalter und Alexander Raths, Fotolia.com

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Mobile App für schnellere Webseiten-Analyse

Kleine und mittelständische Betriebe sollten regelmäßig die wichtigsten Kennzahlen der eigenen Homepage abrufen. Wie erfolgreich beispielsweise Marketing- und Werbemaßnahmen tatsächlich sind, lässt sich leicht am Besucheraufkommen und -verhalten auf der eigenen Website messen. Daher raten die 1&1-Experten zur regelmäßigen Webseiten-Analyse. Jetzt können 1&1-Kunden diese Kennzahlen über eine neue mobile Applikation jederzeit und von überall abrufen. Die 1&1-Web-Analyse-App wurde für alle Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Android entwickelt und ist im iTunes Store sowie bei Google Play zum kostenlosen Download erhältlich.

Kleine und mittelständische Unternehmen haben vielfach die Notwendigkeit eines eigenen Webauftrittes erkannt. Doch wie oft wird die eigene Homepage tatsächlich besucht? Welche Themen liegen in der Besuchergunst weit vorne, welche werden kaum aufgerufen? An welchen Tagen greifen flankierende Werbemaßnahmen besonders gut und erzeugen zusätzlichen Traffic auf der eigenen Website? Selbstständige und Unternehmer mit einer eigenen Homepage sollten es sich zur Aufgabe machen, den eigenen Geschäfts- und Werbeerfolg im Internet regelmäßig zu messen.

Analyse gehört zum Pflichtprogramm

Für die Musical-Darstellerin Anja-Patrizia Wendzel aus Fürstenfeld gehört die Auswertung der eigenen Do-It-Yourself-Homepage längst zum Pflichtprogramm: „Ich muss einfach wissen, ob die Besucher meiner Webseite verstärkt Termine einsehen oder ob beispielsweise überwiegend Booking-Konditionen abgefragt werden. Entsprechend kann ich die Informationen auf meiner Seite anpassen.” Bislang war es für die österreichische Sängerin jedoch nicht möglich, die eigene Webseite direkt nach einem Konzert auszuwerten. „Wenn ich jetzt am Abend nach einem Konzert im Hotel oder bei einer After Show direkt einsehen kann, ob der Traffic auf der Website ansteigt oder sich das Besucheraufkommen vielleicht nur geringfügig verändert, bin ich unmittelbar in der Lage Schlüsse für künftige Buchungsanfragen der entsprechenden Location zu ziehen”, zeigt sich Wendzel begeistert von den Vorzügen der mobilen 1&1-Web-Analyse-App.

Selten Zeit für eine ausführliche Analyse? Mit der App geht’s schnell und einfach

Mehr als 200 Branchenvorlagen bietet die Do-It-Yourself Homepage von 1&1. Doch für zahlreiche Betriebe wie beispielsweise Physiotherapeuten, Friseure, Bäcker, Apotheker, Gärtner oder Gastronomen steht der PC nicht im Mittelpunkt der eigentlichen Arbeit. Nur selten findet sich hier die Zeit für eine ausführliche Analyse der eigenen Webseite. Die mobile 1&1-Web-Analyse-App schafft insbesondere für diese Berufsgruppen Abhilfe. Über ein Smartphone oder ein Tablet können schnell und bequem die wichtigsten Kennzahlen des eigenen Website-Erfolgs zeit- und ortsunabhängig eingesehen werden.

Die 1&1-Web-Analyse-App gibt Auskunft über die Zahl der Webseiten-Besucher, zeigt,  welche Seiten am häufigsten aufgerufen wurden und informiert über die Herkunft der Zugriffe. In animierten Grafiken sind Rückblicke auf Wochen-, Monats- und Jahresbasis möglich. Ein kurzer Blick auf das Smartphone genügt, um nachzuvollziehen, ob beispielsweise Anzeigenschaltungen oder Einträge auf Facebook direkte Auswirkungen auf das Besucherverhalten haben.

Leicht verständliche Internetlösungen

Das Angebot ist ein weiterer Baustein einer Produktreihe, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen mit leicht verständlichen Internetlösungen bei ihren Geschäftsmodellen unterstützt. Neben der Do-It-Yourself Homepage bietet 1&1 im Rahmen einer E-Business Initiative auch Hilfen für eine optimale Suchmaschinen-Platzierung sowie persönliche Beratungsangebote und Experten-Unterstützung bei der Kundengewinnung über das Internet.

Die mobile 1&1-Web-Analyse-App ist in den Do-It-Yourself Business und Shared-Hosting-Paketen von 1&1 bereits enthalten und kann ohne Mehrkosten ganz einfach genutzt werden.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Diese Woche neu im 1&1 Online-Erfolgs-Center: Warum die richtigen Schlagwörter wichtig sind, wie Sie soziale Netze im Unternehmen erfolgreich einsetzen, Wie Ihre Homepage ganz vorn bei Google landet, Erfolg durch E-Mail-Marketing und: Wie Sie Presseinformationen verfassen und auf Ihrer Website veröffentlichen können

Im 1&1 Online-Erfolgs-Center OEC_screenshotmöchten wir Ihnen dabei helfen, das Internet optimal für Ihr Unternehmen zu nutzen. Hier finden Sie regelmäßig Tipps aus den Bereichen Homepageerstellung und –gestaltung, Suchmaschinenoptimierung oder Social Media-Nutzung für Unternehmen. Dazu kommen branchenspezifische Ratschläge für kleine und mittelständische Unternehmen. In dieser Woche haben wir uns unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt:

Suchmaschinen: Warum die richtigen Schlagwörter wichtig sind

Die meisten Kleinunternehmer kennen zwar die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung, ignorieren jedoch die Vorzüge längerer Schlagwort-Formulierungen. Um Besucher auf die Website zu locken, können auch ungewöhnliche oder selten genutzte Suchbegriffe, in denen in der Regel zwei oder mehr Worte verwendet werden, von Vorteil sein.

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Wie Sie Presseinformationen verfassen und auf Ihrer Webseite veröffentlichen können

Presseinformationen sind nicht nur für Journalisten nützlich. Auch für Ihre bestehenden und neuen Kunden können diese Mitteilung von Interesse sein. Am besten platzieren Sie Presseinformationen auf Ihrer Webseite in einem eigenen Presse-Bereich. Natürlich können Sie die Nachricht auch als E-Mail versenden. Doch wie können Sie erfolgreich solche Mitteilungen verfassen? Die Industrie- und Handelskammer zu Rostock gibt ein paar gute Praxis-Tipps dazu:

Die Kernfragen jeder PR–Aktion lautet:

  1. Welche Botschaften will ich vermitteln?
  2. Wer ist meine Zielgruppe?
  3. Wie erreiche ich diese Zielgruppe am besten?

Pressemitteilungen

  • beginnen im Präsens
  • setzen die Botschaft an den Anfang
  • folgen dem Prinzip der umgedrehten Pyramide (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Und Quelle)
  • haben kurze und aussagekräftige Sätze
  • sind aktiv (nicht passiv) formuliert
  • kennen keine Fremdwörter
  • erschrecken nicht durch ihre Länge
  • setzen auf starke Verben und vermeiden Adjektive
  • kennen keine eingeschobenen Nebensätze
  • streben, erwägen und erörtern nicht
  • finden nichts interessant
  • kommen im Regelfall mit einer Seite aus

Einfache Regeln:

  • Professoren, Doktoren und Diplom-X sind out
  • Herren und Damen gibt es nicht
  • Kürzel werden beim ersten Mal erklärt (Industrie-und Handelskammer =wird später zu IHK)
  • Eins bis zwölf sind Worte, danach sind Zahlen Zahlen
  • Abkürzungen gibt es nicht. (u. U. und m. E. sind verboten)
  • Texte sind ohne grafische Beeindrucker zu gestalten.(nicht kursiv, fett, unterstrichen)

Formale Anforderungen:

  • Presseverteiler auf die wichtigen Kontakte reduzieren
  • Presseinformationen nach Möglichkeit auf zwei Seiten begrenzen
  • Notfalls Anhänge versenden
  • Fotohinweise, Quellenhinweise und Internetadressen angeben
  • Ansprechpartner mit Handy und Erreichbarkeit angeben
  • Versender ist das Unternehmen
  • Im Betreff den Inhalt der Presseinformation angeben (eine Mail mit einem Betreff, der nur das Wort „Pressemitteilung” enthält, wird vermutlich kaum gelesen)
  • Den Inhalt der Presseinformation direkt in die E-Mail setzen
  • Bilder als Anlagen senden
  • Verteiler bitte Blind Copy (BCC) setzen
  • Footer am Ende der Presseinformation

 

Foto: Marco2811, Fotolia.com

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