Mobile Internet-Nutzung steigt – Android zweitbeliebtestes Betriebssystem der 1&1 Blog-Leser

Genutzte Betriebssysteme 1&1 Blog 2010-2012Der mobile Zugang zum Netz wird immer wichtiger. Was zahlreiche Studien vermelden, können wir auch für das 1&1 Blog bestätigen. Ein Blick auf die verwendeten Betriebssysteme unserer Blog-Besucher in den letzten zwei Jahren bringt spannende Erkenntnisse. Mittlerweile nutzt fast ein Drittel aller Besucher ein Smartphone oder Tablet, um Beiträge hier im Blog zu lesen – im August waren es 32,6 Prozent.

Vermutlich nicht ganz unerwartet ist Windows weiterhin das Betriebssystem Nr. 1 bei unseren Blog-Lesern. Allerdings ist der Anteil der Microsoft-Nutzer von 85 Prozent im Juni 2010 auf nunmehr knapp 60 Prozent gesunken. Bis April 2011 lag Mac-OS auf Platz 2, dann hat offenbar unser Angebot der 1&1 All-Net-Flat mit dem LG Optimus Black eingeschlagen: Der Anteil von Android hat sich im Mai auf fast 6 Prozent mehr als verdoppelt und Apple auf Rang 3 verweisen.

Seitdem ist der Anteil von Android stetig gestiegen. Zuletzt haben wir im August einen weiteren Sprung festgestellt, von 16 auf 22 Prozent – wir vermuten, dass das an der steigenden Nutzung von Tablet-PCs liegt.

Auch der Anteil an Lesern mit iPhone und iPad ist permanent gestiegen – von 1,4 Prozent im Juni 2010 auf 10 Prozent im August. Bei iOS verlief das Wachstum aber relativ konstant, hier sind keine Effekte von neuen Geräte- oder Betriebssystem-Versionen erkennbar.

Natürlich haben wir auch Leser, die andere Betriebssysteme verwenden. Der Anteil der Linux-Nutzer ist in den vergangen zwei Jahren um mehr als 50 Prozent zurückgegangen – aktuell nutzen noch rund 2 Prozent unserer Blog-Leser das freie Betriebssystem. Der Anteil aller übrigen Systeme liegt in Summe relativ konstant bei einem Prozent.

Genutzte Betriebssysteme 2010Genutzte Betriebssysteme 2012

Dabei spielen übrigens die anderen mobilen Betriebssysteme kaum eine Rolle. Bei durchschnittlich 40.000 Unique Visits im 1&1 Blog nutzen zwischen 20 und 80 Besucher Symbian, Blackberry OS oder Windows Mobile in seinen verschiedenen Ausprägungen.

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Browser-Statistik. Erwartungsgemäß hat auch hier die zunehmende mobile Nutzung ihre Spur hinterlassen: Großer Gewinner ist hier der Apple-Browser Safari, der von 5 Prozent im Juni 2010 auf sage und schreibe 30 Prozent in diesem August angestiegen ist. Sowohl Firefox als auch Microsofts Internet Explorer haben deutlich Anteile verloren, während Google Chrome seine Position von 5 auf 11 Prozent mehr als verdoppeln konnte.

Genutzte Browser 2010Genutzte Browser 2012

Und jetzt sind wir gespannt: Mit welchen Endgeräten nutzt ihr das 1&1 Blog?

Kategorie: Netzkultur
3 Kommentare
  1. 2. September 2012 um 00:50 |

    Ich habe den Blog wohl weniger besucht oder zumindest eher von Tablet als vom Laptop mit Linux was sowohl den Android anstieg beflügelt hat als auch maßgeblich zum sinkenden Linux Anteil beigetragen hat (ps. Streng genommen ist Android auch ein Linux).

  2. 13. September 2012 um 10:12 |

    Interessante Statistiken, aber sie verwundern nicht. Und sie lassen auch diverse Prognosen für die Zukunft zu, da hier Entwicklungen stattfinden, die eigentlich nur logisch sind. Der Anteil an Smartphone-, iPhone- und Tablet-Usern auf 1&1 wird auch in den kommenden paar Jahren sicher noch weiter ansteigen, weil der Markt momentan mit Smartphones und Tablets überspült wird und immer mehr dieser Geräte über die Ladentheke wandern und zum allgemeinen Online-Surfen verwendet werden. Mit den wachsenden Möglichkeiten der Mobilgeräte wird deren Besitz und Nutzung immer reizvoller. Ich bin ja selber ständig unterwegs und immer mehr am Surfen, Shoppen und YT-Gucken mit meinem iPhone.

  3. 20. September 2012 um 08:18 |

    32,6% Smartphone und Tablet Nutzer ist gefühlt deutlich hoher als der Schnitt im Internet. Nun ist 1und ja auch ein Mobilfunkbetreiber… vielleicht kommt es daher.
    Klar ist natürlich, dass man so langsam eine Lösung parat haben muss für die Nutzer von Smartphones. Eine normale Desktop Seite lässt sich trotz aller fortschritte nur mäßig gut bedienen am Handy.

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