Von Silver Surfern und Digital Natives – wie nutzen wir das Internet?

Computer und Internet sind schon längst nicht mehr nur der jüngeren Generation vorbehalten. Auch Senioren nutzen das World Wide Web ausgiebig. Welche Altersgruppen sich wo aufhalten und wer wonach sucht – wir haben für euch aktuelle Daten der Internetnutzung zusammengetragen.

  • In Deutschland nutzen mittlerweile über 51,7 Millionen Deutsche (73,3 %) das Internet.
  • Die Silver Surfer nutzen das Internet immer mehr, jetzt bereits 34, 5 Prozent.
  • Nach wie vor nutzen mehr Männer (78,3 %) als Frauen (68,5 %)  das Web.
  • Im Jahr 2011 hat sich die Zahl derer, die über ihr Smartphone das Internet nutzen, im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Jeder 5 Nutzer (18%) surft mobil. Hier haben Frauen die Oberhand, 20Prozent wählen den Weg übers Mobiltelefon, bei Männern sind es nur 16 Prozent.
  • Die Hauptgründe, warum das Internet benutzt wird, sind nach wie vor E-Mails abzurufen und Suchmaschinen zu nutzen. Die häufig erwähnten Onlinecommunities erreichen unter allen Nutzern nur einen Prozentsatz von 32 %. Hier fällt auch auf, dass hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene Facebook und Co. bevölkern, Silver Surfer sind hier kaum vertreten. Ist man aber erstmal Teil der Onlinecommunity, wird diese häufig frequentiert. In allen Altergruppen nutzen fast die Hälfte der User die Communities wöchentlich.
  • Die meisten Suchanfragen an eine Suchmaschine stellen User von 18-49 Jahren; Jugendliche und die Generation 60+ nutzt Google und Co. deutlich weniger.
  • Die am häufigsten gesuchten Begriffe bei Google waren 2010 „Facebook” und „Youtube”, unter den am häufigsten gesuchten Personen führt Lena Meyer-Landrut die Spitzenliste. Das am liebsten gesuchte Produkt ist der Apple iPod.
  • Ein Google-Nutzer braucht im Schnitt 2,2 Keywords pro Suchanfrage. Die Silver Surfer heben sich hier hervor, sie stellen kaum detaillierte Suchanfragen.
  • Google erreichte in 2011 einen Marktanteil von fast 90%, Bing.com und Yahoo liegen mit 3% und 2,4% auf Platz 2 und 3.
  • Im Juli 2011 gibt es über 20 Millionen aktive deutsche Facebooknutzer, Deutschland liegt damit auf der Weltliste auf Rang 11. Twitter stellte Anfang 2011 460.000 Accounts in deutscher Sprache fest.
  • weltweit gibt es fast drei Milliarden E-Mailaccounts.
  • 2010 wurden weltweit 107 Billionen E-Mails versendet, allerdings liegt hier der Spam-Anteil leider bei geschätzten 89 Prozent.
  • Über Youtube wurden im letzten Jahr 2 Milliarden Videos täglich angeschaut.
  • Marktführer unter den genutzten Browsern ist auch 2011 Mozilla Firefox mit einem Anteil von 49 Prozent. Der zweite Platz geht hier an den Internet Explorer mit 32 Prozent, Googles Chrome und Safari liegen mit 7 und 5 Prozent abgeschlagen auf Platz 3 und 4.

 

Quellen: Ard-ZDF-Onlinestudie 2011, Google, Suchverhalten in Deutschland, eine Analyse von Suchmaschinen-Nutzern, allfacebook.de, BITKOM, The State of the Internet 2010, webmasterpro.de

Kategorie: Netzkultur
1 Kommentar1
  1. 31. August 2011 um 16:00 |

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich möchte mich bei Ihnen beschweren. Am 25.08. wurde mein Paket für einen Internetzugang von Ihnen bei der Firma GSL abgegeben, um es an mich zuzustellen. Am 26.8. wurde ich logischerweise (schließlich muss ich das Geld verdienen, um z.B. 1& 1 zu bezahlen) nicht angetroffen. Am Samstag, den 27.8. blieb ich extra den ganzen Tag zuhause, weil ich dachte, vielleicht wird es ja an diesem Tage zugestellt. Nichts. Dann wartete ich den Montagabend (29.8.) ab, auch nichts. Dann ging ich ganz gespannt am Dienstag, den 30.8. nach hause. Wieder nichts. Kein Zettel, das Paket nicht beim Nachbarn abgegeben. NICHTS!!!!!!!!

    Ich musste doch tatsächlich beim Kundendienst anrufen, um zu erfahren, wo ich mein Paket abholen könnte. Leider weiß ich, dass die Firma GSL NIEMALS!!!!!!!!!!!!!!! eine Nachricht hinterlässt, wo sich die zuzustellenden Gegenstände befinden.

    Ich finde, dass Sie sich mal eine andere Zustellfirma nehmen sollten. Das macht mich so wütend, dass ich am liebsten das Paket zurückgehen lassen würde und damit die ganze Sache für mich schon gestorben wäre. Das fängt ja gut an. Die Dame beim Kundendienst war sehr, sehr freundlich und entschuldigte sich. Aber ich finde, das kann es nicht sein. Vielleicht überlege ich es mir noch und schicke alles zurück.

    Mit freundlichen (oder eher wütenden) Grüßen
    Cornelia Stark

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