Achiv für November 2010

Kein Scherz: Presseanwalt erleidet Bruchlandung mit fliegendem Gerichtsstand

Das Amtsgericht Charlottenburg hat Mitte November zwei Urteile (226C130-10, 226 C 128/10) gefällt, die für die deutsche Blogosphäre von großer Bedeutung sein könnten. Nach den beiden Entscheidungen kann bei Internetdelikten der so genannte „fliegende Gerichtsstand” nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden. Das heißt, wenn ein Kläger zvilrechtlich gegen Inhalte im Netz vorgeht – im konkreten Fall ging es um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten – muss die Klage entweder am Sitz des Beklagten oder aber am Sitz oder Wohnort des Klägers eingereicht werden. 

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Kategorie: Netzkultur
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Schnitzeljagd endet mit einer Party

Eine lustige Cacher-Party in Karlsruhe bildete den Abschluss der kreativen Geocaching Recruiting-Aktion von 1&1. Im Foyer unseres Standorts Karlsruhe feierten die erfolgreichen Geocacher gemeinsam mit 1&1 Mitarbeitern.

Geocaching – eine Art elektronische Schatzsuche mithilfe von GPS-Empfängern – liegt zurzeit voll im Trend. Bei der 1&1 Geocaching Aktion mussten die Teilnehmer mehrere, in ganz Karlsruhe versteckte Boxen finden, die den Fundort weiterer Hinweise offenbarten. Die besten Teilnehmer erhielten schließlich eine Einladung zur Party.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Ein Jahr Social-Media-Team bei 1&1

Naja, eigentlich bin ich eine Woche zu spät dran. Denn am 15. November 2009 hat das neue Social-Media-Team bei 1&1, angesiedelt in der PR-Abteilung seine Arbeit aufgenommen. Zeit also für einen kurzen Rückblick auf die letzten zwölf – spannenden – Monate.

Für uns alle war das ziemliches Neuland. Dass die Pressestelle damit beauftragt wurde, eine „Social-Media-Strategie” zu entwerfen, lag vor allem daran, dass sich unser PR-Chef Michael Frenzel schon seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema Online Reputation Management beschäftigt hat. Und wir hatten die glückliche Situation, dass unser gesamter Vorstand die Bedeutung des Themas erkannt und sich voll hinter das neue Projekt gestellt hat.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Horror: 2010 Internet so langsam wie 56k-Modem?

56K-Modem

Schon allzu bald geht wieder ein Jahr zu Ende, und die Nikolaus-Sonderverkaufsflächen in Supermärkten erinnern uns daran, dass nun die hohe Zeit der journalistischen Jahresrückblicke beginnt. Auch das 1&1 Blog möchte da nicht draußen im Wald stehen und deshalb hier in den allgemeinen Rückschau-Rausch einstimmen.

Als Mitarbeiter eines Unternehmens, das den Beginn des Internets in Deutschland begleitet hat und der dort schon mehr als 14 Bescherungen erlebt hat, möchte ich jedoch nicht einfach nur 2010 rückbetrachten, wie es viele jetzt tun, sondern den Blick etwas weiter schweifen lassen.

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Kategorie: Netzkultur
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Arbeit für die Fußnote

In den letzten Wochen wurden weltweit deutlich mehr IPv4-Adressen vergeben als zuvor, daher haben die Glaskugeln alle Schätzungen zur  Vergabe der letzten IPv4-Adressen um jeweils ein Vierteljahr vorgezogen. Der Name „IPv4” suggeriert, daß wir die vierte Version eines Protokolls vor uns hätten und daher die Internet Provider ja schon viel Erfahrung mit so einem „Update” haben müssten; tatsächlich ist IPv4 aber eben die erste (verbreitete) Version des Internet Protokolls, IPv6 eben die zweite.

Beide sollen parallel betrieben werden, bis auch der letzte IPv6 am Laufen hat, daraus ergibt sich an vielen Stellen aber auch doppelte Arbeit. Wenn es ein historisch vergleichbares Beispiel gibt, dann ist es am ehesten noch der Wechsel vom Network Control Programm auf das Transmission Control Protocol im Jahr 1983: jeder Server und jede Internet-Anwendung muss einmal angepasst werden, aber für einige Jahre beides gleichzeitig können. Es ist eben keine „Umstellung” oder ein „Update”, sondern eine Migration ohne festen Stichtag. Und immer wieder gibt es Aspekte, zu denen es noch keine Praxiserfahrungen gibt. Obwohl für Endanwender vieles schon gelöst ist, bedeutet IPv6  für Admins und Softwareentwickler oft noch ein recht weites Forschungsfeld. Auch, wenn man schon seit 10 Jahren IPv6 routet: in der Praxis spielt dann doch oft wieder alles etwas anders zusammen.

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Kategorie: Netzkultur
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Störerhaftung und der private Betrieb eines WLAN

Wer ein Funknetz betreibt, hat möglicherweise schon von der sogenannten „Störerhaftung“ gehört. Nicht zuletzt eine Welle von Abmahnungen wegen „Filesharing“ und eine Vielzahl von gerichtlichen Verfahren bis hoch zum Bundesgerichtshof (BGH) haben in den letzten Jahren den Blick auf die „Haftung für den Internetanschluss“ gelenkt. Der folgende Beitrag soll kurz das Konzept der Störerhaftung erläutern und soweit möglich das Pflichtenprogramm beim privaten Betrieb eines WLAN darstellen.

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Kategorie: Netzkultur
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Gründerwoche Deutschland 2010 – 1&1 unterstützt Start-Ups

Bei der Gründerwoche Deutschland 2010 geht es von heute an eine Woche lang rund um das Thema Unternehmensgründung. Im Rahmen der Global Entrepreneurship Week 2010 finden in über 80 Ländern tausende Events und Aktionen statt. Auch 1&1 beteiligt sich mit einer eigenen Gründerinitiative.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Die neuen ß-Domains sind da

Ab sofort können 1&1-Kunden .de-Domains mit dem Buchstaben „ß“ beantragen. Die Registrierungsstelle für .de-Domains, DENIC, hat vor kurzem ihre Vergaberichtlinien entsprechend geändert . Die ß-Domains sind ein Sonderfall der so genannten IDN-Adressen.

Für die Einführung der neuen „Eszett-Domains” ist ein zweistufiges Vergabeverfahren vorgesehen. Wer bereits eine entsprechende Internet-Adresse mit den Buchstaben „ss“ besitzt, hat ein Vorregistrierungsrecht und kann während der sogenannten Sunrise Period bis zum 15. November um 16.59 Uhr (MEZ) einen der begehrten Namen beantragen. Anträge Dritter werden in diesem Zeitraum abgewiesen. Für die Allgemeinheit ist das scharfe S ab dem 16. November (10 Uhr, MEZ) erhältlich.

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Kategorie: Server & Hosting
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Impressum, Haftungsbeschränkungen & Co. (Teil 1)

Die ersten Schritte für die Homepage sind gemacht. Die Domain ist angemeldet, das Layout der Seite steht. Wichtig ist jetzt jedoch noch, einige Formalien zu beachten, bevor die Seite online gehen kann oder besser gesagt: online gehen darf.

Impressumspflicht

Zunächst muss die Seite unter bestimmten Voraussetzungen gemäß § 5 Telemediengesetz (TMG) ein Impressum bekommen. Voraussetzung für eine Kennzeichnungs- oder Impressumspflicht nach § 5 TMG ist zunächst ein „geschäftsmäßiges Betreiben” des Internetangebotes. Dementsprechend muss es sich bei der Webseite um ein Angebot handeln, das einer nachhaltigen und auf Dauer angelegten Tätigkeit dient. Eine Gewinnerzielungsabsicht ist dabei für eine Geschäftsmäßigkeit nicht erforderlich, so dass auch nichtkommerzielle Angebote der Kennzeichnungspflicht unterliegen können.

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Kategorie: Netzkultur
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Schutz vor Datendieben beim Online-Shopping

Zum Schutz vor Datendiebstahl im Online-Zahlungsverkehr müssen Händler, Dienstleister und Zahlungsanbieter, die Kreditkarteninformationen verarbeiten oder speichern, sich entsprechend dem international anerkannten Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) zertifizieren lassen. Laut Verizon PCI-Compliance-Report erschwert die Einhaltung der PCI DSS-Richtlinien den Diebstahl von Kreditkartendaten und reduziert damit deutlich das Risiko beim bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sowohl an der Kasse als auch im Internet lässt sich das Diebstahls- und Missbrauchsrisiko von Kreditkartendaten so deutlich verringern.

Neben der Wirksamkeit untersuchte der Bericht die häufigsten Angriffsmethoden auf Kreditkartendaten. Malware und Hacking (25 Prozent) landeten in dieser Kategorie auf Platz eins, dicht gefolgt von SQL-Injections (24 Prozent) und dem Verwenden unsicherer Passwörter (21 Prozent). Als eines der ersten elektronischen Zahlungssysteme in Europa erfüllt 1&1 ipayment seit 2004 ohne Unterbrechung die maximalen Anforderungen des PCI DSS und wurde 2010  bereits zum sechsten Mal in Folge mit dem Zertifikat gemäß der höchsten Stufe („Level 1”) ausgezeichnet.

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Kategorie: Tipps
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