Zu einer Diskussion über das Leistungsschutzrecht hatte der Verband der Deutschen Internetwirtschaft, eco e. V., gestern Vertreter aus der Medienindustrie, Internet-Branche und Politik nach Berlin geladen. Die von Verlagen geforderte Einführung eines gesetzlichen Leistungsschutzrechts soll die Finanzierung der Aktivitäten der Presse im Internet auf Kosten der Allgemeinheit sichern.
Heise.de hat heute über den Termin berichtet und zitiert Michael Frenzel, Leiter der Unternehmenskommunikation von 1&1, der an der Veranstaltung teilgenommen hat:
“Auch Michael Frenzel, Leiter Unternehmenskommunikation der 1&1 Internet AG, betrachtete das Vorhaben skeptisch. Online-Portale müssten sich zwar derzeit noch “strecken”, um Geld zu verdienen. Die Werbeeinnahmen dürften aber rapide zunehmen. Man plane auf jeden Fall nicht, nach Einführung eines Leistungsschutzrechts sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen durch einen ‘von Presseerzeugnissen befreiten Zugang’ für Firmen, die ihr Scherflein nicht an die angedachte Verwertungsgesellschaft zahlen wollten. Es sei aber denkbar, dass diese dann – ‘ähnlich wie beim Jugendschutz’ – nutzerautonome Filtermöglichkeiten verlangten.”
Wir hatten in diesem Blog bereits im Dezember zum Leistungsschutzrecht Stellung genommen.
Auf carta.info hat unser Justitiar Stefan Engeln ebenfalls im Dezember die Befürchtung geäußert, dass Provider zu Inkassounternehmen für Verleger umfunktioniert werden sollten.
Mit zwei zusätzlichen Varianten der 1&1 Branchen-Homepage können kleine Firmen jetzt noch einfacher und schneller einen überzeugenden Internet-Auftritt erstellen. Technische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Dafür gibt es über 100 branchenspezifische Inhaltsvorlagen- von A wie Autohändler bis Z wie Zahnarzt.
Neben dem Funktionsangebot der bisherigen Branchen-Homepage sind in den drei Tarifen BASIC, PLUS und PRO viele zusätzliche Funktionen enthalten.
Das Einsteiger-Angebot, die 1&1 Branchen-Homepage BASIC, enthält beispielsweise zusätzlich einen Besucherzähler und ein Gästebuch.
Nutzer der Branchen-Homepage PLUS können mit neuen Features wie einem Archiv mit über 5.000 hochwertigen Bildern oder einem übersichtlich strukturierten Terminkalender für Veranstaltungen ihre Seite ganz individuell gestalten. Neben RSS-Feeds liefert 1&1 auf Wunsch Informationen aus frei wählbaren Themenbereichen, mit denen die Firmen ihre Homepage zur Nachrichtenzentrale für ihre Kunden verwandeln können. (Weiterlesen)
“Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts”, lautete ein Sponti-Spruch der 80er Jahre. Heute möchte mancher vielleicht sagen: “Nichts wissen macht nichts, wenn man weiß, wo man es im Internet findet.”
Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber das Internet verändert Erwerb und Verbreitung von Wissen radikal, erschüttert Medienmächte und verändert die Kommunikation.
Genau damit beschäftigt sich morgen die Enquete-Kommission des Landtages Rheinland-Pfalz “Verantwortung in der medialen Welt”. Die Kommission soll die Auswirkungen einer medialen Welt und die Medienverantwortung gesellschaftlicher Akteure analysieren. Darüber hinaus soll sie Leitlinien und Handlungsempfehlungen entwickeln, wie”Akteure in einer medialen Welt, einer digitalen Lebenswirklichkeit, verantwortungsvoll mit den vielfältigen Möglichkeiten der Medien umgehen können.” (Weiterlesen)
Vor wenigen Tagen erst war zu lesen, dass die Koalition von Internetsperren im Kampf gegen Kinderpornographie im Internet abrückt und nunmehr auf „Löschen statt Sperren“ setzt. Die Bundesjustizministerin erklärte dazu bündig: „Endlich. Netzsperren sind vom Tisch.“
Wer nun das Gesetzesvorhaben tot wähnte, hat am gestrigen Tage eine Überraschung erlebt. Der Bundespräsident hat das Zugangserschwerungsgesetz unterzeichnet. Mit dessen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird das wieder aufgelebte Gesetz nun in Kraft treten. (Weiterlesen)
Datendiebstahl, über Botnetze ferngesteuerte PCs, leer geräumte Konten – auch das Medium Internet wird zunehmend zur Begehung von Straftaten genutzt. Fast vier Millionen Deutsche sind schon einmal Opfer von Datenmissbrauch geworden. Im Kampf gegen Internetkriminalität unterstützt die 1&1 Internet AG eine Initiative von IT-Spezialisten aus der Schweiz mit Know-how und der Bereitstellung einer hochmodernen Server-Infrastruktur. (Weiterlesen)