Wie aufmerksame Leser unseres Blogs bereits wissen, haben wir im Januar und Februar zwei Bloggertreffen in Montabaur und Karlsruhe veranstaltet. Für uns – das Social-Media-Team, Marcell D’Avis und weitere Kollegen – war es eine sehr interessante Erfahrung, uns mit den Bloggern auszutauschen. An dieser Stelle danken wir allen Teilnehmern noch einmal für ihr ausführliches Feedback beim Treffen und später in den jeweiligen Blogs. (Weiterlesen)
15. März | von
Andreas Maurer
Im Dezember hatten wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass uns das Forum von Chip Online “für immer” ausgeschlossen hat. Seit November beteiligt sich das Social Media Team von 1&1 an der Diskussion in zahlreichen Foren und versucht, Kunden von 1&1, die ein Problem haben, schnell und unbürokratisch zu helfen. Nutzer des Chip Online Forums müssen darauf leider weiterhin verzichten.

Chip.de Forum: Zugang gesperrt
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11. März | von
Saskia Franz
Derzeit ist im Netz ein überarbeiteter Stand des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) vom 18.02.2010 verfügbar. Wir hatten den Ausgangsentwurf bereits kommentiert, und die Einschätzung aus der Anhörung zum Entwurf scheint sich zu bestätigen, dass eine weitere Beteiligung der breiten Öffentlichkeit nicht mehr vorgesehen ist. Wir kommentieren daher hier den letzten Stand des Entwurfes. (Weiterlesen)
2. März | von
Andreas Maurer
Das Bundesverfassungegericht hat heute sein Urteil zur Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung verkündet. Zur Überraschung vieler Beobachter hat das Gericht die deutsche Umsetzung der EU-Richtlinie 2006/24/EG vollständig als nicht vereinbar mit Artikel 10 des Grundgesetzes erklärt.
Konkret hat das Gericht gerügt, dass im Gesetz keine aureichenden Regeln zur Datensicherheit enthalten seien, dass keine hinreichende Begrenzungen der Verwendung der gespeicherten Daten festgelegt sei und dass auch die verfassungsrechtlichen Anforderungen hinsichtlich Transparenz und Rechtsschutzmöglichkeiten nicht erfüllt seien.
Wir begrüßen, dass durch das Urteil nun Rechtssicherheit für die deutschen Internetnutzer wie auch die Internetwirtschaft geschaffen wurde. Letztlich ist dieses Urteil eine schallende Ohrfeige für den Gesetzgeber und reiht sich so in die letzten Entscheidungen des Gerichts, etwa zur Online-Durchsuchung ein. (Weiterlesen)
Zum zweiten Mal haben wir interessierte Blogger eingeladen, die sich in ihren Blogs öffentlich und auch durchaus kritisch mit der Kampagne “Leiter Kundenzufriedenheit” auseinandergesetzt haben. Am 19. Februar hatten sechs Blogger bei einer Gesprächsrunde an unserem Standort in der Karlsruher Brauerstraße die Möglichkeit, Marcell D’Avis persönlich kennen zu lernen und ihn mit Fragen zu löchern. Auch Gunter Eberling (Leiter Kundenmanagement) stand den sechs Jungs Rede und Antwort.
Nach der etwa zweistündigen Gesprächsrunde konnten die Blogger bei Interesse noch an einer Führung hinter die Kulissen von 1&1 teilnehmen und spannende Einblicke in das 1&1 Hochleistungsrechenzentrum in der Brauerstraße erhalten.

Sechs Blogger hatten am 19. Februar Gelegenheit zum Gespräch mit Marcell D'Avis, Gunter Eberling und dem Social-Media-Team von 1&1.
Zum Treffen erschienen sind: Matias Roskos, Jan Bartels und Philipp Rodewald, Christian Harms, Pierre-Nicolas Schwab sowie Tobias Kaufmann.
26. Februar | von
Andreas Maurer
Zu einer Diskussion über das Leistungsschutzrecht hatte der Verband der Deutschen Internetwirtschaft, eco e. V., gestern Vertreter aus der Medienindustrie, Internet-Branche und Politik nach Berlin geladen. Die von Verlagen geforderte Einführung eines gesetzlichen Leistungsschutzrechts soll die Finanzierung der Aktivitäten der Presse im Internet auf Kosten der Allgemeinheit sichern.
Heise.de hat heute über den Termin berichtet und zitiert Michael Frenzel, Leiter der Unternehmenskommunikation von 1&1, der an der Veranstaltung teilgenommen hat:
“Auch Michael Frenzel, Leiter Unternehmenskommunikation der 1&1 Internet AG, betrachtete das Vorhaben skeptisch. Online-Portale müssten sich zwar derzeit noch “strecken”, um Geld zu verdienen. Die Werbeeinnahmen dürften aber rapide zunehmen. Man plane auf jeden Fall nicht, nach Einführung eines Leistungsschutzrechts sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen durch einen ‘von Presseerzeugnissen befreiten Zugang’ für Firmen, die ihr Scherflein nicht an die angedachte Verwertungsgesellschaft zahlen wollten. Es sei aber denkbar, dass diese dann – ‘ähnlich wie beim Jugendschutz’ – nutzerautonome Filtermöglichkeiten verlangten.”
Wir hatten in diesem Blog bereits im Dezember zum Leistungsschutzrecht Stellung genommen.
Auf carta.info hat unser Justitiar Stefan Engeln ebenfalls im Dezember die Befürchtung geäußert, dass Provider zu Inkassounternehmen für Verleger umfunktioniert werden sollten.